Das Schloss Sanssouci in Potsdam

Die schöne Stadt Potsdam ist eingebunden in eine äußerst reiche und reizvolle Kulturlandschaft: Weitläufige Parkanlagen, majestätische Alleen und rund 150 Bauwerke aus dem 18. bis 20. Jahrhundert verbinden sich zu einem Kulturgut von außergewöhnlicher Qualität. Ergänzt um Baudenkmale im benachbarten Berlin gehören sie seit 1990 zum UNESCO-Welterbe.

Seine Anfänge liegen im Jahr 1745, als Friedrich der Große Schloss Sanssouci als seine Sommerresidenz erbauen ließ. Damit ist Sanssouci der älteste Teil der Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin.

Schon die DDR hatte1989 die Anerkennung des Ensembles als UNESCO-Welterbe beantragt, zu dem außerdem Park und Schloss Babelsberg, das Jagdschloss Glienicke, Park und Schloss Sacrow, der Neue Garten im Norden Potsdams mit dem am Heiligen See gelegenen Marmorpalais und dem Schloss Cecilienhof – hier tagte 1945 die Potsdamer Konferenz – und vieles mehr gehören. Seit 1999 zählt beispielsweise auch das Gelände um die berühmte, im Jugendstil erbaute Sternwarte in Babelsberg dazu.

Insgesamt umfasst die UNESCO-Welterbestätte über 2.000 Hektar. Unter den historischen Quartieren Potsdams sind neben der Russischen Kolonie Alexandrowka, die ebenfalls Teil des Welterbes ist, auch das Holländische Viertel mit seinen roten Backsteinhäusern und das einstige böhmische Weberviertel sehenswert – ebenso wie das berühmte Studio Babelsberg. Seit 1911, als Filmschaffende die einzigartigen Landschaften und Bauten als ideale Kulisse erkannten, werden hier Filme von internationalem Rang produziert. Es entstanden Werke wie „Der Blaue Engel“, „Der Pianist“, „In 80 Tagen um die Welt“ und vor nicht langer Zeit „Inglourious Basterds“.
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