Aus-Pflug nach Leipzig

Zeitz: Museum Schloss Moritzburg |

Ein Bischof kehrt zurück. Nach fast 500 Jahren!

Das war ein Abend voller Überraschungen. Du schlenderst fast nichtsahnend durch Leipzig und denkst „Den kennst du doch?“ Das ist der Pflug, Julius. Läuft dort zwischen den Menschen herum und scherzt. Wollte der nicht erst im nächsten Jahr kommen und zwar nach Zeitz zur großen Pflug-Ausstellung?
Macht stattdessen schon jetzt einen Aus-Pflug, um zum Katholikentag für seine Ausstellung "Dialog der Konfessionen" zu werben. Dabei gibt es die zweite große Überraschung. Der Luther ist auch da und beide reden miteinander. Es ist nicht überliefert, ob sie sich jemals so häufig sahen und so nahe gekommen sind wie an diesem Abend gestern in Leipzig. Versöhnung jedenfalls war schon zu deren Zeiten ein Thema.

Auch darum geht es als Julius Pflug, alias Domstiftsarchivar Matthias Ludwig aus Naumburg, auf die Bühne steigt und zu den Menschen spricht. Er, der hier in Leipzig schon mit 11 Jahren an der Universität eingeschrieben wurde, sprach bedächtig aber eindringlich. Ganz der Universalgelehrte und Versöhner, der er immer war bat er um Versöhnung, forderte mehr Neugierde aufeinander und auf andere Orte, zum Beispiel auf Zeitz. Aufmerksam und wie gebannt lauschte das zahlreiche Publikum den Worten des gelehrten Mannes.

Seine wichtigste Botschaft an diesem Abend aber war die: Kommt nach Zeitz in die große Ausstellung, seht wie das damals war und lernt daraus für heute.

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Zeitung | Erschienen am 11.06.2016
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