Julius Pflug in guter Begleitung

Einladungstitel (Foto: Begleitprogramm, Gestaltung: Andreas Richter)
Zeitz: Museum Schloss Moritzburg |

Wie das Begleitprogramm zur Pflugausstellung Interesse weckt

Dass man sich für Julius Pflug in Städten wie Mainz oder Darmstadt und jüngst auch Augsburg oder Regensburg interessiert ist kein Zufall. Für manche Städte mag das rege Interesse mit der Rolle zu erklären sein, die sie in der Reformationszeit spielten. Bei anderen ist es das Verdienst des Begleitprogramms zur Pflugausstellung. 

Begleitprogramm mit Format

Am Reformationstag empfängt die kulturhistorische Ausstellung „Dialog der Konfessionen“ den letzten Tag Besucher*innen. Bis dahin wird auch das Begleitprogramm zur Pflugausstellung noch viele Menschen für den Wegbereiter der Versöhnung begeistern.
Kommende Woche lädt der Landesheimatbund Ortschronisten und Heimatforscher aus dem ganzen Land nach Zeitz, um neben der Ausstellung auch eine Lesung mit Wilhelm Bartsch „Mein Zeitz und sein Umland“ zu hören. Tags zuvor werden sich Schülerinnen und Schüler wie Lehrer*innen des Christophorus-Gymnasiums in Vorträgen und Ausstellungsführungen mit Julius Pflug beschäftigen.

Facettenreich sind die Formate des Begleitprogramms. Sie reichen von anschaulichen Vorträgen über festliche Konzerte in Dom und Moritzburg, von künstlerischen Projekten bis hin zu Lehrerfortbildungen und Thementage für Erwachsene und Schüler. Stilvoll beworben und exzellent vorbereitet sind sie durchweg gut besucht.

Der Zeitzer Germanist Roland Rittig zeichnet für das Begleitprogramm verantwortlich:

„Das Begleitprogramm dient im Rahmen der Ausstellung vor allem auch der Verständigung zwischen Angehörigen verschiedener Konfessionen aber auch und vor allem der zwischen Christen und Nichtchristen. Das ist uns auch gelungen.“

Initiiert und gefördert wird das Begleitprogramm vom Bistum Magdeburg, insbesondere von der KEB (Katholische Erwachsenenbildung) und der Katholischen Akademie, die sich bereits beim Pflug-Jubiläum 2014 engagierte.

Und nun?

Nach dieser überregional bedeutenden Ausstellung wird sich die Frage nach dem DANACH stellen. Was bleibt von Julius Pflug? Diese Frage drängt sich förmlich auf.

Die Ausstellung "Dialog der Konfessionen. Bischof Julius Pflug und die Reformation" ist noch bis zum 1. November 2017 in Zeitz zu sehen.

Hier geht es zur Ausstellungswebsite
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