Von Robinson und panierten Eiern

Interessante Vorträge
Zeitz: Alte Bibliothek |

In Zeitz Gestrandete erzählen zur Pecha Kucha Nacht ihre Geschichten

„Also wer in Zeitz neu angekommen ist….bleibt einfach hier!“

Diesen letzten Satz sprach Nicole ganz von innen heraus, nachdem sie in 6 Minuten und 40 Sekunden in schönen Bildern vortrug, was ihr an Zeitz gefällt. Und das, obwohl sie doch nur zwei Jahre bleiben wollte und nun weiß, weshalb es jetzt schon vier Jahre sind.

Es waren so ganz persönliche Blicke und Geschichten, die dem begeisterten Publikum in der prall gefüllten alten Bibliothek von 11 Presenter*innen erzählt wurden. Schöne Geschichten, traurige mit gutem Ausgang, wunderbare Bilder und heitere Beiträge sah die 2. Pecha Kucha Nacht, erzählt von auf die eine und andere Art in Zeitz „gestrandeten“ Menschen.

Ob Flüchtling, Neu- oder Alt-Zeitzer, ehemaliger und inzwischen wieder Zeitzer – was beeindruckte waren die meistens sehr persönlichen Eindrücke von dieser Stadt oder der langen Reise zu ihr, die für manchen wohl auch eine Reise zu sich selbst war. Der Eine erzählte von Robinsonaden, dem Ankommen und Ablegen an Inseln, während bei anderen die ersten panierten Eier in Erinnerung blieben. So erlebten die Gäste des Abends einen kurzweiligen, interessanten und informativen Abend.

„Gestrandet in Zeitz“ war eine gelungene Aufgabenstellung für diesen Pecha Kucha Abend, die offensichtlich bei verschiedenen Menschen auch verschiedene Nerven traf. Das erklären nicht nur die in vielen Facetten gestalteten und überaus interessanten Vorträge sondern auch die Gespräche zwischendurch und danach.
Was kann Veranstaltern am Ende Besseres passieren als ein durchgängig begeistertes Publikum? Wenn dann in fast allen Gesprächen so etwas wie Optimismus, so eine heitere Aufbruchstimmung zu spüren ist, dann können wir getrost von einem durch und durch gelungenen Abend sprechen.

Ein dickes Lob und einen Riesendank an Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa und die Kulturwerkstatt Burgenlandkreis.

Über Pecha Kucha

Worum es bei Pecha Kucha geht? In Bildern und wenigen Worten kleine Geschichten zu erzählen, Standpunkte zu erläutern, um für sich selbst Ereignisse, Dinge und Entwicklungen in den Blick zu nehmen und für andere den Blick zu weiten.
Jede*r Vortragende hat je 20 Folien à 20 Sekunden, die automatisch durchlaufen. Konzentration und Beschränkung auf das Wesentlich ist also gefragt.
Die inzwischen weltweite Pecha-Kucha-Bewegung kommt ursprünglich aus Japan.
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