Das Licht vom KAP Posa - Projekt bekommt Geld

Bühnenbild von Katharina Gieszler
  Zeitz: Kloster Posa |

Es werde Licht. Auf Kloster Posa kann man es sehen

Immer einmal kommt es wieder, das “Atmen nach dem Punkt”, wie wir bei den ersten Beiträgen über Posa titelten. So auch heute beim Betreten dieses schönen Saales. Aus dem gleißenden Sonnenlicht tritts du fast ins Dunkel. Dann siehst du dieses wunderbare Dachgebälk. Darunter von schräg oben fällt Sonne auf einen Märchenwald. Davor schlankt das Rednerpunkt. Ein anregendes Bühnenbild, eine perfekte Dramaturgie. Ein Lichtblick.

Sie, die “Posaiker” haben die Öffentlichkeit eingeladen. Bei allem Stress und körperlichem Einsatz auf “ihrem” Kloster haben sie sich offensichtlich ein feines Gespür für Sinnlichkeit bewahrt. Wer kam und dieses Bild sah, dessen Neugier musste geweckt sein. Mindestens.

2 Jahre Förderung für “KAP Posa”

Dafür gab es auch allen Grund, denn der Kultur-und Bildungsverein hatte geladen, um über das Konzept zu sprechen, mit dem Sie “Neulandgewinner” wurden. Die Robert-Bosch-Stiftung hatte unter mehr als 700 Bewerbungen zum Programm “Zukunft erfinden vor Ort” unter anderem das des Posateams zur Förderung ausgewählt.
Das mit “KAP Posa” überschriebene Projekt erhält nun für 2 Jahre Projektförderung. Neben finanziellen Mitteln gehören zur Förderung Elemente wie Beratung, Networking und die fachliche Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit durch die Designagentur TransMedial.

Gute Gründe

Das Konzept KAP Posa habe in wesentlich wichtigen Punkten überzeugt, verwies eine extra angereiste Vertreterin der Boschstiftung. Sie nannte unter anderem:

- die hohe Motivation, die Selbständigkeit des Teams und die fachlichen Kompetenzen jedes(r) Einzelnen,
- die grundsätzlich gemeinnützigen Ansätze des Gesamtkonzeptes,
- die Aufnahme bereits vorhandener örtlicher und regionaler neben der Entwicklung neuer Angebote,
-die konstruktive Kooperation mit den Planungs- und Bedürfnisträgern in der Region und, und, und.

Unterstützung zugesagt

Das ist gut, fand auch Dr. Knopke, der neue Amtsleiter Kultur und Sport beim Landkreis. Er sagte in seinem Grußwort:

"Ohne Engagement solcher Art wie hier auf Kloster Posa kann ein Landkreis nicht auskommen. Ich sage Ihnen bei Ihren Bemühungen meine Unterstützung zu."

Besonders erfreulich, dass er die Einigkeit zwischen Landkreis und Stadt betont hatte. Das ist schließlich nicht immer und in allen Fragen der Fall.

Kleiner Ausblick

Neben einem Rückblick gaben die “Wärterinnen- und Wärter” von KAP Posa natürlich auch einen Ausblick auf die Aktivitäten im Jahr 2015.

Dieses Jahr sei nicht so stark auf die Vielzahl von Events ausgerichtet, sondern es sei ein Jahr vor allem der strukturellen und konzeptionellen Arbeit. Es ginge darum, so die Neulandgewinner, in Netzwerktreffen mit Experten und lokalen Akteuren die Basisarbeit für künftige Strukturen und Maßnahmen zu leisten.

Dennoch, es gibt natürlich nach dem Saisonstart am 1. Mai einige Highlights auch in diesem Jahr, etwa:

- im Juli das “Bauernhofkonzert” und die Ausstellung “Stille Orte”
- 9. Mai die Klostersternfahrt
- 7. Juli einen “upcycling Workshop”
- aktuell bis in den Juli läuft das Projekt “Mitmachen und Bunt blühen lassen!“

Es wird also lohnen, gelegentlich zum KAP Posa zu blicken und nicht zu verpassen, wenn dort Lichtzeichen gegeben werden.
ZeitzOnline jedenfalls wird auf die Zeichen achten und es nicht verpassen, das Atmen nach dem Punkt.

Kloster Posa
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