DIE SCHLICHTE WAHRHEIT AUF PLAKATEN.

Zeitz: Bundestagswahl 2013 |

Wie selbst flache Botschaften einfache Wahrheiten vermitteln.

Ja, ich gebe es zu, ich bin ein gebranntes Kind. Drei Wahlkämpfe habe ich als Kandidat erlebt, den ersten erfolgreich, zwei waren Niederlagen. Tausende Plakate sind beklebt und verteilt, unzählige Tage damit verbracht worden, über die richtigen Sätze zu brüten, wummige Botschaften zu finden. Genützt hat das alles nichts. Jedenfalls nicht im Wahlergebnis.

Lag es an den Plakaten? Waren die Losungen nicht mitreißend? Traf ich den falschen Ton?

Heute weiß ich: Blödsinn, sich darüber das Hirn zu zermartern. Hinaus geworfenes Geld, PR-Agenturen mit der Entwicklung toller Slogans zu beauftragen. Diese Plakate haben andere Funktionen, als die zu überzeugen. Sie sollen erinnern. An den Wahltermin, an ein sympatisches Lächeln, an eine gute Eigenschaft. Und sie sollen diese Erinnerungen mit eben diesem einen Namen verbinden.

Doch was sagen sie uns noch, diese vom gemeinen Fußgänger ungeliebten und von den Medien als nichtssagend abgestempelten Ungetüme am Straßenrand? Jede Menge. Vor allem jede Menge Wahrheiten.

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