Reparieren oder neu bauen ?

Zeitz: Schwimmbad Zeitz | Nachdem ich den MZ-Artikel vom 13/14.07.2013, Seite 7 (Reparieren oder neu bauen ?) gelesen habe, überfallen mich böse Erinnerungen an das Verhalten des OB Dr. Kunze während der Flutkatastrophe. Deutschlandweit, aber besonders in Sachsen–Anhalt, erfolgt eine Neubesinnung bei Bauvorhaben in Flußbereichen. Grundsätzlich soll geprüft werden, ob in gefährdeten Flußzonen ein Wiederaufbau bzw. eine Reparatur beschädigter Gebäude Sinn hat. Herrn Dr. Kunze scheint dies unbekannt zu sein. Woher auch? Er amüsierte sich ja zu dieser Zeit in Rußland! ( siehe hier: http://bit.ly/16k07aN ) Stattdessen forderte er den Stadtrat auf, Hörigs Antrag abzulehnen, wegen der Dauer-Hochwassergefahr einen Schwimmhallenneubau anstatt einer Reparatur zu favorisieren.

Wie so oft, ließ sich eine Mehrheit von dieser kontraproduktiven Aufforderung
Dr. Kunzes verleiten und stimmte entgegen den Empfehlungen ihrer eigenen Landtagsmitglieder. Dies zeigt erneut, wie im Zeitzer Stadtrat gearbeitet wird: Nicht Sachpolitik zum Wohle der Bürger bestimmen die Arbeit des Rates, sondern Nasenpolitik. Vernünftige Vorschläge und Ideen werden abgeschmettert, weil sie nicht aus dem eigenen Stall kommen.

Daß der OB im Nachhinein, nachdem er den Rat regelrecht zur Ablehnung aufgehetzt hatte, einen Schwenk um 180° machte, ändert am Ergebnis nichts mehr!

Wie sagte doch ein Stadtrat aus seiner eigenen Partei erst kürzlich zu seinem Dr. Kunze: Sie sind beratungsresistent, rechthaberisch, besserwisserisch und unbelehrbar!“

Eines besseren Beweises bedarf es wohl nicht mehr!


Wilfried Heineck
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Wilfried Heineck aus Zeitz | 28.07.2013 | 16:27   Melden
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