Wie Zeitzer-/innen den Weltfrieden retten. Jedenfalls die Geschichte "Ihres Weltfrieden"

(Foto: Arbeitskreis Weltfrieden)

Aktion gegen das Vergessen sucht Verbündete

Um den Weltfrieden ist es schlecht bestellt. Ob die Zeitzer den Weltfrieden retten können, wenigstens “Ihren Weltfrieden”, die Villa Weltfrieden – einst Haus Steineck? Wir wissen es nicht. Doch die Geschichte und die Geschichten des Zeitzer Weltfrieden zu bewahren, ist ein lohnendes Ziel.
Ernst-Albert Naether ist nun dabei, genau für dieses Ziel neben Dokumenten und Geschichten vor allem Verbündete zu suchen, die eben Dokumente und Geschichten zusammen tragen.
In einem Brief an ZeitzOnline schreibt Naether:

"Mein Geburtshaus HAUS STEINECK war von der Fertigstellung im Jahre 1900 bis 1945, also rund 45 Jahre lang Wohnsitz meiner Familie. Mein Großvater Richard Naether, Sohn des Begründers der Zeitzer Kinderwagenindustrie Ernst Albert Naether ließ es vor bald 115 Jahren bauen. Später wohnten mein Vater und seine darin.
Zusammen mit dem Stadtarchiv Zeitz, der Sekundarschule 3 Zeitz und dem Haus der Jugend ( früher Richard Naether Jugendheim ) habe ich eine „Aktion gegen das Vergessen der einzigartigen Geschichte von Haus Steineck/Villa Weltfrieden“ gestartet."

Fast jede Zeitzerin, jeder Zeitzer kann helfen

Dass wohl fast jeder Zeitzer eine eigene Erinnerung an den “Weltfrieden” hätte macht Ernst-Albert Naether Hoffnung. Die Aktion will Dokumente, Fotos oder Aufzeichnungen aus der langen Geschichte des Hauses sammeln, auswerten und in Publikationen und einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Sie haben solche Dokumente oder Fragen?:
Dann melden Sie sich bitte im Stadtarchiv, E-Mail: stadtarchiv@stadtzeitz.de ) oder in der Tourist-Information, E-Mail tourismus@stadt-zeitz.de.
Entsprechende Handzettel des Arbeitskreises liegen dort, in der Stadtbibliothek, dem Museum, Naether-Bad, und in den Zeitzer Sekundarschulen aus.

Konzept
Handzettel

Immerhin, länger als der Weltfrieden Sitz der Familie Naether war, wurde als Klubhaus, Gaststätte, Veranstaltungsort, Sitz verschiedener Institutionen und vieles mehr genutzt.
Ganz sicher haben viele noch aus dieser Zeit Erinnerungen, Fotos oder anders Nutzbares, um es der Aktion zur Verfügung zu stellen.

Wie heißt es im Aufruf der Aktion:
Jeder – wirklich jeder – Stein des Hauses atmet Geschichte.



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2 Kommentare
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Reiner Eckel aus Zeitz | 15.10.2014 | 21:52   Melden
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