Winterspaziergang durch die Jahrhunderte.

(Foto: Museum Schloss Moritzburg)
Zeitz: Museum Schloss Moritzburg |

Die Dauerausstellungen im Zeitzer Schloss Moritzburg.

Der schöne Zeitzer Schlosspark hält im Winter seine verdiente Ruhe. Ein Besuch dort lohnt sich aber dennoch. Im Schloss Moritzburg bietet ein Gang durch die Jahrhunderte auch in frostigen Zeiten Wärmendes für die Seele.

Jetzt, so kurz nach Weihnachten einmal den christlichen Wurzeln unserer Feste nachgehen können Sie in der Ausstellung "Das Kirchenjahr. Feste im Jahreskreis". Als Glanzstück der Ausstellung bewundern Sie hier eine barocke Jahreskrippe. Den Saal über der Fürstenloge des Doms St. Peter und Paul schmücken wunderbare Deckenmalereien aus dem Spätmittelalter und der Renaissance.

Besuchen Sie doch einmal mit Ihren Kindern deren und Ihre Wiege. Also, das Modell des Kinderwagens, in dem Sie oder Ihre Kinder einst spazieren gefahren wurden. Die in Europa einzigartige Ausstellung "Kinderwagen - Kinderjahre" zeigt Kinder- und Puppenwagen aus über 100 Jahren. Sie ist das Herzstück des Deutschen Kinderwagenmuseums, das auch dokumentiert, wie sich Zeitz im 19. Jahrhundert zum Zentrum des Kinderwagenbaus entwickelte.

Von der Ersterwähnung der Stadt Zeitz 967 bis zum Ende des Bistums Naumburg-Zeitz im Jahre 1564 geht die Schau "Himmlisches Streben - Irdisches Leben. Zeitz unterm Bischofsstab". Sie dokumentiert sowohl das Leben der Zeitzer Bürger, als auch Entwicklungen der bischöflichen Residenz. Wertvolle Schätze und kostbare Urkunden zeigen sich dem Betrachter.

"Etwas jünger" sind die Dokumente und Werke der Ausstellung "Druckkunst", mit der die Stadt das Andenken an den Zeitzer Holzschneider Johannes Lebek bewahrt. Im ersten Obergeschoss des Torhauses befindet sich das Kunst- und Museumspädagogische Zentrum “Johannes Lebek”. Neben der musealen Aufarbeitung von Geschichte, Werk und Technik des Holzschnitts können hier bis heute Interessierte Drucktechniken beim eigenen Schaffen lernen.

Wenn Sie nun neugierig geworden sind und vorab mehr erfahren möchten, finden Sie hier noch einige zusätzliche Informationen.
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Ina Scharf aus Hettstedt | 03.02.2015 | 00:19   Melden
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