Sekt aus Kinderstiefeln. ZeitzOnline wird Drei.

Zeitz: Eckels Art |

Ein Rückblick mit Ausblick und guten Aussichten.

So wird das sein an diesem Sonntag in der Redaktion (und so war es dann auch). Neben den Bildschirmen unter dem Fenster mit Blick in den Garten dampft Kaffee. Daneben perlt es Sektbläschen aus einem hohen Glas. Links neben der hohen Arbeitsplatte an einer der Pinnwände hängt Gekritzeltes auf kleinen Zetteln. Einen nach dem anderen zupft der Redakteur mit offensichtlichem Genuss herunter als wollte er in seltenen Blütenblättern etwas lesen aus fremden Welten. Der Onlineredakteur ganz analog mit Denk- und Merkzetteln aus Papier. Er, der Redakteur nimmt das perlende Glas und nickt mir, der Redaktion zu. Prost, auf die nächsten drei Jahre.

Tatsächlich, ZeitzOnline wird am 23. Februar 3 Jahre. Und fühlt sich noch immer an als würde es in den Kinderstiefeln stecken. Die reine Freude eben und jede Menge Lust.
“Mitten in der Stadt spielen Pferde” war der erste Artikel, der unter dem Ticket ZeitzOnline ins Web ging. Anlass war damals der 80. Geburtstag Joachim Herings, dem Zeitzer Künstler, dessen Plastiken noch heute den öffentlichen Raum der Stadt hier und dort verschönen. Ein weiterer Grund sah der Redakteur im zu der Zeit desolaten Zustand des Zeitzer Stadt- und Kulturmarketings. Das hat sich inzwischen mit kultur-zeitz.de gebessert, was aber ZeitzOnline nicht etwa überflüssig macht.
Damals noch als Versuchsballon unter zeitzonline.wordpress.de gestartet wollte der Redakteur wissen, ob sich überhaupt Leute interessieren. Inzwischen lohnt sich die Arbeit, findet der Redakteur.

Durchschnittlich 1.500 Gäste aus nah und fern kommen monatlich auf 3.000 Seitenansichten bei ZeitzOnline.de.
Das Angebot der inzwischen 26 aktiven Seiten reicht von Hinweisen auf Kulturorte über Sehenswürdigkeiten bis zu verschiedenen Serviceangeboten. Besucher bestellen die von TransMedial heraus gebrachte Zeitzer Freizeitkarte, finden vor ihrem Zeitzbesuch Tipps zum Parken, Links für Zimmerbuchungen, den Kontakt zum Tourismusbüro und vieles mehr.

Die meisten Zugänge kommen über die inzwischen 320 Artikel, meist Veranstaltungstipps, die im Zentrum des Onlinemagazins stehen. Kolumnen oder Berichte zu aktuellen Themen rangieren an zweiter Stelle. Sämtliche Artikel werden über die Sozialen Netzwerke Twitter und Facebook sowie den MZ-Bürgerreporter verbreitet.
Also, viel Arbeit und rundum zufrieden? Nicht ganz, denn zwei Dinge würde sich der Redakteur noch wünschen: ein bis zwei schreib- oder fotowütige Mitmacher-/innen und für sich selbst den baldigen Ruhestand. Letzteres nicht wegen des Gartenblicks und dem Sektglas daneben, sondern es wäre endlich genügend Zeit. Darauf ein Prost auf die nächsten drei Jahre!

P.S.: dazwischen gibt es eine zünftige Fünfjahrfeier!

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