Heizen auf Weizen. Die Trabirallye

Impressionen von den Finals in Loitzschütz

Lärm, längst vergessener Zweitaktgestank und ein zahlreiches und begeistertes Publikum sind der erste Eindruck, wenn du die Festwiesen in Loitzschütz betrittst.

An den Karussellen amüsieren sich Kinder. Die größeren von Ihnen versuchen sich im Quadfahren. Mutti und Vati nahebei mit Kaffee, einem Bierchen oder im Gespräch mit Freunden.
In den Fahrerlagern reges Treiben. Gestern waren die Zweitakter in der Quali, hier und fehlt schon ein Stück Karosse. Hier wird gerade eine Motorhaube getackert, dort schlauft einer mit Kabelbindern den abgehackten Kotflügel notdürftig zusammen.

Die ersten Zuschauer mit Erfahrung werden erfinderisch im Sichern der besten Plätze. Die einen wuchten Campingstühle auf das Autodach, andere haben ihren PickUp zur Minibar umgerüstet.

Unter den vielen Zuschauern vor dem großen Finale der Trabirallye treffe ich einen zufrieden Ralph W. Dietrich.
Als einer der Organisatoren freut er sich über 47 Trabis beim Rennen. Das sind so viele wie noch nie in der 23-jährigen Geschichte des Zweitaktrennens.

Und auch bei den Zuschauern sähe es gut aus erzählt Dietrich. Für den Samstag allein habe man 925 verkaufte Bändchen gezählt. Am Ende dürften es mehr als 2.000 zahlende Zuschauer sein, die das dreitägige Dreschfest besuchten. Eine gute Voraussetzung für die Vorbereitungen des nächsten Rennens im kommenden Jahr sei das.

Apropos kommendes Jahr. Auch Dein Rückweg könnte beschwerlich werden dank etlicher Unbelehrbarer. Die nämlich haben trotz ausreichend ausgewiesener Parkflächen und eindringlicher Hinweise des Veranstalters die Straßen in dem kleinen Dörfchen zugeparkt.
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