ZU BESUCH - rund um die BURGRUINE ARNSTEIN Teil 2

Arnstein vom ehemaligen Freibad, einen jetzigen Biotop, aufgenommen
Arnstein: Harkerode | Rund um den Arnstein gibt es viele interessante Objekte, die unmittelbar mit der Familie der Freiherren von Knigge im Zusammenhang stehen. Auf der eigentlichen Burg Arnstein, deren Besitzer sie ab 1812 wurden, haben sie nie gewohnt, da die Burg zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr bewohnbar war. Bereits um 1700 wurde unterhalb des Burgberges am Rande des Dorfes Harkerode ein Wohn - Schloss für die Familie von Knigge gebaut. Im Zuge der Bodenreform wurde 1945 die Familie von Knigge enteignet. Nach unterschiedlicher Nutzung bzw. Leerstand wurde das Schloss, am Rande des Flüsschen Eine, 1952 zu einem Kinderheim umgestaltet. Diese Funktion übt das Schloss noch heute aus.
Mausoleen
Im 19. Jahrhundert war es bei den Adelsfamilien modern geworden, ein Mausoleum als letzte Ruhestätte für ihre Toten mitten im  Wald zu errichten. So wurde das alte Mausoleum, direkt unterhalb des Arnstein am Burgberg, 1830 erbaut. Wahrscheinlich wurde der Platz für die Särge zu eng, sodass im Jahre 1905 ein neues Mausoleum  errichtet wurde. Dies befindet sich etwa 200 m vom Schloss entfernt  in Sichtweite des Arnsteins mitten im Wald. Für das alte Mausoleum wurde eine freistehende Überdachung als Wetterschutz 2007/08 geschaffen. Die darin befindlichen Särge waren bereits 1945 auf dem Friedhof in Harkerode beigesetzt worden. Die Eingangstür wurde nach 2008 entfernt und durch eine Mauer ersetzt. Zur Luftzirkulation wurde eine Öffnung in der Mauer belassen . Diese ist mit einem Lochblech verschlossen. Im Inneren des Mausoleums befindet sich eine Steinplatte mit Informationen.  Leider ist es mit bloßen Auge nicht möglich,  diese Informationen zu lesen. Nur durch den kleinen Objektivdurchmesser meiner Handykamera war es mir möglich, eine  Aufnahme von dieser Tafel zu machen. Auf dem Friedhof in Harkerode habe ich nur drei Grabplatten für die Familie von Knigge gefunden. Da die Sterbedaten aller 4 aufgeführten Personen in den 20 er Jahren des 20. Jahrhundert fallen, gehe ich davon aus, dass es sich hierbei um die Verstorbenen aus dem neuen Mausoleum handelt. Das neue Mausoleum ist in einem baulich besseren Zustand. Hier ist die doppelflügige  Eingangstür noch vorhanden. Eine Aufnahme, vom Innern des Mausoleums zu machen war hier, trotz der verschlossenen Tür, leichter möglich.
Schinkelkirche
Die Kirche St. Johannes in Harkerode wurde nach Plänen des bekannten Berliner Architekten Friedrich Schinkel im Jahre 1832 gebaut. Der Bau und die Finanzierung der Kirche soll durch einen preußischer Prinz erfolgt sein.  
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