Der Stern von Bethlehem

Eine besondere Weihnachtsgeschichte

Es begab sich aber das Kaiser Augustus eine, wahrscheinlich erste Volkszählung anordnete und sich jede Familie in den Heimatort des Familienvater zu begeben hatte.
Der Tischler Josef also zieht mit seiner hochschwangere Verlobten Maria nach Bethlehem. Kaum dort angekommen, erblickt der erstgeborene Sohn das Licht der Welt. Das Neugeborene wird gewickelt und in eine Krippe gelegt. Daraus schließen nun Generationen, Jesu sei in einem Stall geboren. Im neuen Testament ( Lukas 2,7) heißt es aber nur, dass Paar habe keinen Platz in der übervollen Herberge bekommen
Eigentlich wollten die jungen Eltern zu den Verwandten, aber das Kind hatte es aber zu eilig.

Nun lassen wir diese alte Geschichte, wie sie jeder deuten mag.
Fest steht, ein Kind wurde geboren und unser schönstes Fest im Jahr geht auf dieses Ereignis zurück.
Das alles berichtet uns die Bibel. Seit Luther kann auch das einfache Volk diese Begebenheit nachlesen.
Aber hunderte, wenn nicht mehr haben sich dieses Thema zu eigen gemacht und die Geschichte nach ihrem Gusto interpretiert.

Vor mir liegt ein kleines Büchlein mit dem Titel:
„Es begab sich aber.............
Bezaubernde Geschichten von himmlischen und irdischen Wundern, die immer und überall geschehen könnten.

Autorin: Agatha Christie“

Ja, der Lady des Kriminalromans und der Erfinderin der Figur Miss Marple
sind auch diese kleinen wundersamen Geschichten aus der Feder geflossen.

Besonders die eine, mit der Überschrift „Die Versuchung“ fesselte mich und ich möchte einen kurzen Abriss hier darstellen:

Also Marie sitzt an der Wiege ihres Söhnchens und es erscheint ein wunderschöner Engel. Es sind noch nicht die Heiligen drei Könige, mit Gold, Myrrhe und Weihrauch als Gaben im Gepäck
Der Engel gebietet, Maria möge sich nicht fürchten. Er lässt sie aber in die Zukunft ihres Kindes blicken. Es geschieht vor ihren Augen dem Knaben das, was in seinen etwa 30 Lebensjahre wirklich geschehen wird. Sogar Kreuzigung wird vorausgesagt. Und das mit dem Hinweis, der Tod am Kreuz könne ihn ja zu Recht treffen, da er eines Verbrechens beschuldigt werden wird.
Der Engel bietet an, Maria könne das Kind gleich Gott zurückzugeben.
Aber sie bleibt zuversichtlich, sieht den Jungen in der Krippe und breitet schützend die Arme aus.
Der Engel drängt weiter, sie könne doch dem Knaben alle Qualen ersparen und ihn rein und unschuldig dem Himmel anvertrauen.

Der Engel war Luzifer, der die arme Frau betrügen wollte. Als er es nicht erreichte, fuhr er mit einem brennenden Feuerstrahl in tiefste Hölle.
Im Osten sahen drei Himmelskundige das gleißende Licht am Himmel und meinten, man habe ein mächtiges Strahlen gesehen und es müsse ein großer Herrscher geboren worden sein.
Eine schöne Deutung des Sterns von Bethlehem und auch der unbeirrbaren Liebe einer Mutter.


Im Büchlein findet man noch weitere schöne Geschichten und empfehle es, einmal zu lesen.


Buch: Fischer Taschenbuch-Verlag, Franfurt am Main 2006
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7 Kommentare
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 14.12.2016 | 23:17   Melden
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 15.12.2016 | 08:09   Melden
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Lothar Teschner aus Merseburg | 15.12.2016 | 10:26   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 15.12.2016 | 11:02   Melden
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Ralf Springer aus Aschersleben | 15.12.2016 | 11:23   Melden
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 15.12.2016 | 18:51   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 15.12.2016 | 19:27   Melden
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