ODERBRÜCK - BODESPRUNG - ECKERSPRUNG - BROCKEN - BODEBRUCH

Archivbild - Sendemast, Brockenhotel, Brockenhaus
Schierke/Wernigerode: Brocken | Jedes Jahr - anlässlich der erzwungenen Brockenmaueröffnung am 3.12.1989 - veranstaltet der Harzklub eine Sternwanderung. Wie schon so oft hat sich mein Harzklub Zweigverein Quedlinburg an dieser Wanderung beteiligt. Bei leichtem Nebel begann am Treffpunkt Oderbrück die diesjährige Wanderung. Auf dem Kaiserweg wanderten wir bis zur Schutzhütte Dreieckiger Pfahl. Hier befindet sich in der Schutzhütte eine Stempelstelle für die Harzer Wandernadel. Nach einem kurzen Aufenthalt wanderten wir auf den ehemaligen Kolonnenweg an den Bodesprung vorbei, hier entspringt die Kalte Bode, bis zur Abzweigung zur Eckersprung - Schutzhütte. Auch hier ist eine weitere Stempelstelle untergebracht. Weiter ging es auf dem Kolonnenweg bergauf bis zur Haltepunkt der Brockenbahn am Goetheweg. Hier legten wir eine Trinkpause ein um so gestärkt die nächsten Kilometer anzugehen. Der neue Goetheweg verläuft parallel zum Gleisbett der Brockenbahn. Leider war, durch den teilweisen starken Nebel, eine Aussicht zum Torfhaus und den Achtermann nicht möglich. Nach ca 2 Km trafen wir auf die, von Schierke kommenden, Brockenstraße. In der Schutzhütte an der Knochenbrecher Kurve legten wir nochmals eine Pause ein. Je mehr wir uns dem Brockenplateau näherten, um so mehr mussten wir gegen den aufkommenden stürmischen Wind und leichten Regen kämpfen.
Am Gedenkstein
Immer am Gedenkstein zur Brockenmaueröffnung treffen sich die Teilnehmer der Sternwanderungen zu einer Gedenkrede. Diesmal hatte diesen Part der Hauptwanderwart des Harzklubs, Karl Leyer, übernommen. Er erinnerte sich in seiner Ansprache daran, wie er als Pastor, in einem kleinen Ort direkt an der der Grenze, die Maueröffnung am 9.11.1989 erlebt hat  Er rief uns auf, alles zu tun, damit es für die nachfolgenden Generationen kein Vergessen über die Ereignisse im Herbst 1989 gibt. Dazu gehört auch die Tradition der Sternwanderungen weiter zu führen.
Nachdem wir uns anschließend im Touristensaal des Brockenhotels gestärkt und vor allem aufgewärmt hatten, ging es auf gleichem Wege zurück. Am Dreieckigen Pfahl verließen wir den Weg um, über das Bodebruch - Hochmoor, zurück nach Oderbrück zu gelangen. Da auf dieser Wanderung, wie bereits erwähnt, teilweise dichter Nebel vorhanden war, füge ich ein paar Bilder aus meinem Archiv bei. Mein Dankeschön geht an den Wanderleiter Manfred Böhm für die, trotz der Wetterwidrigkeiten, schöne Wanderung.
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