Wanderung Ballenstedt - Siebersteinsteiche - Schirm - Armer Heinrich

Schirm vor der Abholzung
Ballenstedt: Schlossplatz |

Zu einer Wanderung im Ballenstedter Forst hatte der Wanderleiter Manfred Böhm, vom Harzklub Quedlinburg, eingeladen. Treffpunkt der etwa 13 km langen Wanderung war der Schlossparkplatz in Ballenstedt. Am ehemaligen Marstall (Cafe und Pflegeheim) und dem Schlossteich vorbei, wanderten wir, durch den Schlosspark, zum Anfang des Fürstenweges. Nach Überquerung der Alexanderstrasse(B185) ging es, bis zum Abzweig Siebersteinstal, auf dem Fürstenweg in Richtung Gernrode weiter.

Im Siebersteinstal kamen wir am Kleinem und Großem Siebersteinsteich vorbei. Der Große Siebersteinsteich wurde bereits im Jahre 1794 als Fischteich angelegt. In den Jahren 1951 bis Anfang der 90 er Jahre diente die Talsperre zur Trinkwasserversorgung von Ballenstedt. In den Jahren 2007 bis 2009 wurde der Siebersteinsteich vom Grund aus  saniert. Hierbei wurde neben der Wasserstandsregulierung über einen Grundablass in Verbindung mit dem Schieberhaus ein Hochwasserentlastungsstollen angelegt. Dazu musste ein 25 m langer Stollen durch den Berg getrieben werden. Hierbei handelt es sich um ein Diabas - Gestein.  Die Talsperre dient heute dem Hochwasserschutz. Gleichzeitig ist der Siebersteinsteich ein beliebter Angelteich in sehr reizvoller Umgebung.

Über den Musikantenstieg verließen wir das Siebersteinstal und überquerten, kurz vor dem Abzweig zum Forsthaus Sternhaus, wiederum die Alexanderstrasse. Auf dem Weg zum Schirm kamen wir an 2 uralten Eichen vorbei. Glücklicherweise hatten sie, im Gegensatz zu anderen Bäumen im Ballenstedter Forst, das Sturmtief Friederike unbeschädigt überstanden. Unser Mittagsbrot aus dem Rucksack nahmen wir am Schirm ein. Durch den Holzeinschlag steht der Schirm jetzt völlig frei am Schnittpunkt mehrerer Waldwege. Weiter wanderten wir über einen, leider sehr zerfahrenen, Waldweg zum Sühnekreuz Armer Heinrich. Von der Entstehung und der Bedeutung des Sühnekreuzes bestehen mehrere völlig unterschiedliche Sagen. Über den Fünfgroschenweg bzw. 700 Talerweg (die verschiedenen Namen beruhen auf die unterschiedlichen Sagen vom Armen Heinrich) gelangten wir über dem Amtmannsweg ins Amtmannstal. Hier kamen wir auch am Forsthaus Röhrkopf vorbei. Leider musste ich feststellen, dass der Schattenstab der Sonnenuhr am Forsthaus fehlte. Den zugefrorenen Röhrteich ließen wir rechts liegen. Bei wunderbaren Winterwetter mit viel Sonnenschein gelangten wir über den Schlosspark und am Marstall vorbei zum Parkplatz. Wie immer, an dieser Stelle, geht mein Dank an unseren Wanderleiter für diese sehr schöne Wanderung .

1
Einem Mitglied gefällt das:
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.