Die vorletzten und letzten Dinge bedenken

Der Gemeindekirchenrat der Kirchengemeinde Pouch hat für 2018 eine Jahresreihe unter dem Titel „Der gute Ort“ ins Leben gerufen.
An jeweils einem Montag im Monat finden Veranstaltungen statt, die einladen über die letzten und vorletzten Dinge zu reden, von Referenten zum entsprechenden Thema informiert zu werden und miteinander ins Gespräch zu kommen.

In diesem Rahmen bat die Pastorin Frau Lampadius-Gaube im vergangenen Jahr den Ambulanten Hospizdienst Wolfen e.V. um Unterstützung zur Durchführung einer dieser Veranstaltungen.

Und so fand am 18. Juni ein Abend zum Thema „Begleitet sterben können- Möglichkeiten der ambulanten Hospizbegleitung und der stationären Hospiz-und Palliativversorgung“ statt.

Frau Jana Hoffmann - Sozialarbeiterin im stationären Hospiz Dessau - und unsere Koordinatorin Frau Elisabeth Krause-Scholz stellten ihre Angebote vor, sprachen über ihre Arbeit und über den möglichen Zugang Betroffener und ihrer Angehörigen zu den Angeboten sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich.

Die Anwesenden hatten viele Fragen, die umfangreich beantwortet werden konnten.

Das ausliegende Informationsmaterial konnte sich jeder mit nach Hause nehmen.

Der ambulante Hospizdienst Wolfen hat seit einiger Zeit beim Auftreten in der Öffentlichkeit ein Projekt mit Karten, auf denen jeder, der dies möchte, anonym seine Wünsche zum Thema „Bevor ich sterbe, möchte ich...“ aufschreiben kann. Diese Karten waren dort auch zu sehen und weitere kamen dazu.

Alles in allem - ein interessanter Abend, der viele Informationen über das so oft tabuisierte Thema Hospiz beinhaltete.

Wir danken der Kirchengemeinde Pouch für diese Möglichkeit der Repräsentation und wünschen der Reihe „Der gute Ort“, die noch bis November läuft, weitere gute Veranstaltungen und interessierte Besucher.

Petra Starost (Ambulanter Hospizdienst Wolfen e.V.)
0
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.