Stadtteilgarten in Wolfen-Nord öffnet am 07. April

In den vergangenen Wochen ist mir in Wolfen-Nord häufig das Projekt „Herzensgemeinschaft Wolfen“ begegnet. Stichworte wie: Nachbarschaftsgarten, Stadtteilgarten, Ökodorf, Biotop, Wolfen-Nord. Passt das zusammen? Ich besuche das Gesicht des Projektes Monika Deinbeck. Sie lebt seit drei Jahren in Wolfen-Nord und identifiziert sich mit diesem Stadtteil. „Die Menschen in Wolfen-Nord sind freundlich. Kinder grüßen mich.“
Das Ökodorf ist ein großes Projekt. Es ist eine Möglichkeit des Zusammenwohnens, das die Menschen selbst gestalten, selbst mitgestalten. Das Ziel ist eine lebenswerte Umgebung für Menschen und Tiere. Sie spricht von Bäumen, Büschen, blühenden Sträuchern, von Vögeln, Kaninchen, Eichhörnchen und anderen Kleintieren. Es ist nunmehr viel Platz zwischen der Auenstraße und der Raguhner Schleife. Der erste Schritt ist der Stadtteilgarten. Monika Deinbeck sagt: „Unsere Teilprojekte sind wie Pflanzen im Stadtteilgarten. Manche sind im Aufblühen, andere tragen Früchte und wieder andere brauchen Hilfe, um sich zu entwickeln.“
Aber nun möchte ich ihn sehen, diesen Garten. Er ist keine hundert Meter vom evangelischen Kindergarten entfernt, eingezäunt, noch abgeschlossen. Ich sehe kleine Obstbäume – Spenden von Firmen, die das Projekt unterstützen. Die ersten Pflanzen blühen, das Frühjahr hat gerade erst begonnen. Die Maulwürfe sind aktiv. Der Garten wartet auf Helfer wie jeder Garten um diese Jahreszeit. Durch die Büsche sehe ich die Hochhäuser von Wolfen-Nord. Am 07. April wird der Nachbarschaftsgarten eröffnet, mit Kaffee und Kuchen, einem Feuer. Alle Neugierigen sind gern gesehen. Ich bin gespannt, wie die Bewohner den Garten annehmen und zunehmend zu ihrem Garten machen.
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