Frauenpolitisches Frühstück mit Bärbel Franke

Wann? 27.09.2018 09:00 Uhr bis 27.09.2018 11:00 Uhr

Wo? Frauenzentrum Wolfen, Fritz-Weineck-Straße 4, 06766 Bitterfeld-Wolfen DE
Bitterfeld-Wolfen: Frauenzentrum Wolfen | Anlässlich des 100. Jahrestages des Frauenwahlrechts hat der Verein „Frauen helfen Frauen“ die Veranstaltungsreihe „frauenpolitisches Frühstück“ ins Leben gerufen. Nachdem bereits u.a. Frau Ministerin Anne-Marie Keding, Landtagsabgeordnete Frau Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen und Dagmar Zoschke, sowie Stadträtin Martina Römer daran teilnahmen, freuen wir uns

am 27. September 2018
um 9:00 Uhr
Frau Bärbel Franke, Außenstellenleiterin des Weißen Rings Bitterfeld, begrüßen zu dürfen.


Für unsere Demokratie in Deutschland ist das Frauenwahlrecht eine zentrale Errungenschaft. Darum ist es uns wichtig, dass das Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht sichtbar wird, so dass wir unter anderem diese Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen haben. Hier werden in regelmäßigen Abständen politisch und sozial engagierte Frauen aus unserer Region, aber auch aus Sachsen-Anhalt, eingeladen, um in lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen, im Prinzip: Politik zum Anfassen.

Bärbel Franke wurde am 26. August 1951 in Renneritz geboren. Nach dem Besuch der Oberschule mit erfolgreichem Bestehen des Abiturs, erfolgte ihre Berufsausbildung zum Chemiefacharbeiterin. Von 1969 bis 1973 studierte sie an der Pädagogischen Hochschule Güstrow und erhielt ihr Diplom als Lehrerin für Deutsch und Russisch. Im Anschluss war sie als Kreisfachberaterin Russisch und später Fachschullehrerin an der Dr. Kurt Fischer Schule in Wolfen tätig. 1991 besuchte sie die Fachschule und wurde Sachbearbeiterin im Regierungspräsidium Dessau. Nach ihrer 1992 abgeschlossenen Ausbildung zur Polizeivollzugsbeamtin im mittleren Dienst, übte sie verschiedene Tätigkeiten z.B. Sachbearbeiterin im Kriminaldienst und Sachbearbeiterin Kriminalprävention im Polizeirevier Wolfen bzw. in der Polizeidirektion Dessau aus. Seit März 2011 ist Frau Franke Mitglied im WEISSEN RING und seit Januar 2014 Außenstellenleiterin der Außenstelle Bitterfeld.

Im November 1918 erhielten die Frauen gegen heftige Wiederstände das aktive und passive Wahlrecht. Eine feministische Emanzipationsgeschichte, ein leidenschaftlicher Prozess, der hartnäckig und zäh bis heute weitergeführt wird, denn trotz dieser formalen Gleichberechtigung stoßen Frauen auch heute noch immer auf Barrieren. Sie sind in gesellschaftlichen Führungspositionen in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nach wie vor unterrepräsentiert. Auch Mädchen und junge Frauen sehen sich oft mit geschlechtstypisch zugewiesenen Lebensstrukturen und Berufen konfrontiert. So wird ihnen zum Bespiel der Berufswunsch einer Tischlerin aufgrund des Geschlechts abgesprochen.

Bei dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht darf der Name Elisabeth Selbert nicht fehlen. Sie ist eine der vier "Mütter des Grundgesetzes" und kämpfte mit Hilfe von außerparlamentarischen Frauenverbänden und der Öffentlichkeit seit 1949 darum, den Artikel 3 im Grundgesetz zu verankern: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." Erst 1994 folgten die Ergänzung und das Bekenntnis zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen. "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."
Interessierte sind herzlich eingeladen.

Pro Person beträgt die Gebühr für das Frühstück 3,50 Euro.
Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten.
0
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.