Frauenpolitisches Frühstück mit Dagmar Zoschke

Wann? 14.06.2018 09:00 Uhr

Wo? Frauenzentrum Wolfen, Fritz-Weineck-Straße 4, 06766 Bitterfeld-Wolfen DE
Bitterfeld-Wolfen: Frauenzentrum Wolfen | Anlässlich des 100. Jahrestages des Frauenwahlrechts hat der Verein „Frauen helfen Frauen“ die Veranstaltungsreihe „frauenpolitisches Frühstück“ ins Leben gerufen.

Am 14. Juni 2018
um 9:00 Uhr
begrüßen wir Frau Dagmar Zoschke, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Stadtrates Bitterfeld-Wolfen.

Für unsere Demokratie in Deutschland ist das Frauenwahlrecht eine zentrale Errungenschaft. Darum ist es uns wichtig, dass das Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht sichtbar wird, so dass wir unter anderem diese Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen haben. Hier werden in regelmäßigen Abständen politisch und sozial engagierte Frauen aus unserer Region, aber auch aus Sachsen-Anhalt, eingeladen, um in lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen, im Prinzip: Politik zum Anfassen.

Einige Eckdaten von Dagmar Zoschke:
  • geboren am 15. Mai 1959 in Bitterfeld 
  • verheiratet und zwei erwachsene Töchter 
  • 1977 Abitur an der Erweiterten Oberschule Ernst-Thälmann in Bitterfeld 
  • 1981 Diplom an der Pädagogischen Hochschule in Dresden 
  • seit 1989 Mitglied der PDS/Die Linkspartei/DIE LINKE 
  • 1994 bis 1998 Mitglied im Landesvorstand der PDS 
  • seit 2007 Mitglied des Beirates für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld 
  • 2007 bis 2012 Mitglied im Kreisvorstand der Partei im Landkreis ABI 
  • seit 2011 Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Landtag Sachsen-Anhalt 
  • seit 2014 Vorsitzende des Stadtrates Bitterfeld-Wolfen 

Im November 1918 erhielten die Frauen gegen heftige Wiederstände das aktive und passive Wahlrecht. Eine feministische Emanzipationsgeschichte, ein leidenschaftlicher Prozess, der hartnäckig und zäh bis heute weitergeführt wird, denn trotz dieser formalen Gleichberechtigung stoßen Frauen auch heute noch immer auf Barrieren. Sie sind in gesellschaftlichen Führungspositionen in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nach wie vor unterrepräsentiert. Auch Mädchen und junge Frauen sehen sich oft mit geschlechtstypisch zugewiesenen Lebensstrukturen und Berufen konfrontiert. So wird ihnen zum Bespiel der Berufswunsch einer Tischlerin aufgrund des Geschlechts abgesprochen.

Bei dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht darf der Name Elisabeth Selbert nicht fehlen. Sie ist eine der vier "Mütter des Grundgesetzes" und kämpfte mit Hilfe von außerparlamentarischen Frauenverbänden und der Öffentlichkeit seit 1949 darum, den Artikel 3 im Grundgesetz zu verankern: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." Erst 1994 folgten die Ergänzung und das Bekenntnis zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen. "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Pro Person beträgt die Gebühr für das Frühstück 3,50 Euro.
Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten.
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