Frauenpolitisches Frühstück mit Diana Bäse und Anne Stamm

Wann? 11.10.2018 09:00 Uhr bis 11.10.2018 11:00 Uhr

Wo? Frauenzentrum Wolfen, Fritz-Weineck-Straße 4, 06766 Bitterfeld-Wolfen DEauf Karte anzeigen
Bitterfeld-Wolfen: Frauenzentrum Wolfen | Anlässlich des 100. Jahrestages des Frauenwahlrechts startete der Verein "Frauen helfen Frauen" die neue Veranstaltungsreihe „Frauenpolitisches Frühstück...“. Wir freuen uns, dass wir Diana Bäse und Anne Stamm am 11. Oktober 2018 um 09:00 Uhr bei uns im Frauenzentrum Wolfen begrüßen dürfen. In gemütlicher Runde können Fragen gestellt und diskutiert werden. Sozusagen, Politik zum Anfassen.

Diana Bäse, geboren am 20.02.1984 in Wolfen, aufgewachsen in Bitterfeld, 2003 Abitur am Walther-Rathenau-Gymnasium, 2003 - 2009 Studium der Soziologie in Heidelberg. Seit 2007 Mitglied der SPD. „Die klassischen Werte der Sozialdemokratie - Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität - haben früh mein Leben geprägt. Die Möglichkeit, unabhängig vom Geldbeutel meiner Eltern, studieren zu können und meinen Weg zu gehen war das Ergebnis sozialdemokratischer Politik. Deshalb bin ich in die SPD eingetreten und will mich heute dafür einsetzen, dass dieses Versprechen gegenüber der nächsten Generation gehalten wird.“, sagt Diana Bäse.

Anne Stamm, geboren am 03.12.1985 in Wolfen und in Bitterfeld aufgewachsen. Seit 2002 beim Bitterfelder Spatz Verlag tätig und dort seit 2014 Geschäftsstellenleiterin. Alleinerziehende Mutter einer 7 jährigen Tochter. Seit 01.05.2017 ist sie in der SPD und heute bereits im Vorstand des Ortsverein SPD Bitterfeld-Wolfen, als auch Vorsitzende vom Verein Missbrauch hat ein Gesicht. „Warum Politik? Als alleinerziehende Mutter und auch Frau in dieser Gesellschaft, ist es nur möglich meine Ziele und Interessen, auch im Sinne für andere, durchzusetzen, wenn man den Mut und die Entschlossenheit hat, in die Politik zu gehen. Und was diese starken Frauen schon vor 100 Jahren erreicht haben, sollte uns dazu ermutigen auch weiterhin für unsere Interessen zu kämpfen.“, so Anne Stamm.

Für unsere Demokratie in Deutschland ist das Frauenwahlrecht eine zentrale Errungenschaft. Darum ist es uns wichtig, dass das Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht sichtbar wird, so dass wir unter anderem diese Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen haben. Hier werden in regelmäßigen Abständen politisch und sozial engagierte Frauen aus unserer Region, aber auch aus Sachsen-Anhalt, eingeladen, um in lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen, im Prinzip: Politik zum Anfassen.

Im November 1918 erhielten die Frauen gegen heftige Wiederstände das aktive und passive Wahlrecht. Eine feministische Emanzipationsgeschichte, ein leidenschaftlicher Prozess, der hartnäckig und zäh bis heute weitergeführt wird, denn trotz dieser formalen Gleichberechtigung stoßen Frauen auch heute noch immer auf Barrieren. Sie sind in gesellschaftlichen Führungspositionen in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nach wie vor unterrepräsentiert. Auch Mädchen und junge Frauen sehen sich oft mit geschlechtstypisch zugewiesenen Lebensstrukturen und Berufen konfrontiert. So wird ihnen zum Bespiel der Berufswunsch einer Tischlerin aufgrund des Geschlechts abgesprochen.

Bei dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht darf der Name Elisabeth Selbert nicht fehlen. Sie ist eine der vier "Mütter des Grundgesetzes" und kämpfte mit Hilfe von außerparlamentarischen Frauenverbänden und der Öffentlichkeit seit 1949 darum, den Artikel 3 im Grundgesetz zu verankern: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." Erst 1994 folgten die Ergänzung und das Bekenntnis zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen. "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Interessierte sind herzlich eingeladen.
Pro Person beträgt die Gebühr für das Frühstück 3,50 Euro.

Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten.
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