44. Hans-Wittwer-Gedenkturnier im Freien Ringkampf in Dresden

Zwei Starter, zweimal Silber

Einen "Abstecher" nach Dresden unternahmen die Ringer des SV Braunsbedra am 04. November 2018. Dort fand das 44. Hans-Wittwer-Gedenkturnier im Freien Ringkampf statt.
Ursprünglich geplant waren fünf Sportler. Doch leider fielen drei wegen Krankheit und Verletzung aus. Der letzte sagte am Sonntag früh noch ab.
So ging es dann eben nur mit zwei Kämpfern in Richtung Dresden. Insgesamt waren 156 Sportler aus 22 Vereinen angereist um die Besten unter sich auszumachen.
Mit Paul Sievert hatten die Trainer einen Testwettkampf vor. Er sollte eine Altersklasse höher, also in der D-Jugend antreten. Dort kämpfte er dann auch im Limit bis 27 kg und schlug sich hervorragend.
Seine drei Vorrundenkämpfe konnte er alle mit einem Schultersieg beenden. Wobei der zweite Kampf wohl der Kraftaufwändigste war. Später, im Finalkampf um Platz 1 und 2 unterlag Paul jedoch dem Thalheimer Boas-Bertram Böttger nach Punkten. Trotz allem war das eine hervorragende Leistung von Paul. Doch damit nicht genug. Bei einem späteren Freundschaftskampf ging Paul nochmals auf die Matte und verließ sie als Sieger.
Der zweite Starter des SVB war Cody Klaus. Er trat in der B-Jugend bis 76 kg an, hatte dort allerdings nur einen Gegner. Die physische Unterlegenheit machte Cody mit Kampfeswillen wett. So hielt er überraschend gut mit seinem Gegner mit. Trotzdem ging der Kampf in der zweiten Runde nach Punkten verloren. Nach langer Zeit war es wieder der erste Wettkampf für Cody und man konnte mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein.
So fuhr die kleine Gruppe des SV Braunsbedra mit zwei Silbermedaillen im Gepäck am Nachmittag wieder nach Hause.
So ganz nebenbei hatten die Recken des SVB noch eine Verabredung. Familie Kugler, die in Dresden wohnt und deren Großvater Väterlicherseits zu früheren Zeiten beim Sportclub 1902 im Geiseltal trainierte, wollten die Kämpfer des SV Braunsbedra in Aktion sehen. Sie waren Anfang des Jahres durch das Internet auf die Abteilung Ringen aufmerksam geworden und stehen seit dem mit ihr in Kontakt. Beide waren begeistert von den Leistungen der Sportler und wünschen der Abteilung weiterhin viel Glück und Erfolg.
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