Mitteldeutsche Meisterschaft im weiblichen Ringkampf

Knapp am Podest vorbei

Am 24.02.2018 fand in Apolda die Mitteldeutsche Meisterschaft im weiblichen Ringkampf statt. Für den SV Braunsbedra startete dort Patrizia Bahn bei den weiblichen Schülern in der Gewichtsklasse bis 46 kg. Insgesamt waren 166 Teilnehmerinnen aus 44 Vereinen vertreten.
Gleich im ersten Kampf traf Patrizia auf die starke und noch ein Jahr ältere Maria Drogoin aus Weißwasser. Der Respekt ihr gegenüber war wieder einmal größer als der Glaube an sich selbst und der Kampf ging verloren.
Gegen ihre zweite Gegnerin, Borislawa Mukstadt aus Chemnitz fing es ähnlich an, doch dann fand Patrizia endlich in den Kampf hinein und fing an gegen zu halten. Nach einem 0:2 Rückstand fasste sie sich ein Herz und griff an. Clever stellte sie ihre Gegnerin an die Rote Zone und Punktete durch heraustreten der Kontrahentin. Der erste Punkt war gemacht. Dann versuchte Patrizia einen Kopfhüftwurf, wurde aber abgefangen. Sie reagierte jedoch schnell und machte einen Abbrecher daraus und konnte so ihre Gegnerin schultern.
Die vierte Teilnehmerin in diesem Pool hatte schon zwei Kämpfe verloren und war bereits ausgeschieden. Damit stand Patrizia als zweite im Pool fest und konnte im kleinen Finale um die Bronzemedaille ringen.
Hoch motiviert und konzentriert ging sie in diesen Kampf hinein. Ihre Gegnerin war Amelie Retzlaff, vom VfL Tegel. Alles lief gut und Patrizia hatte ihre Kontrahentin gut im Griff. Nach einem schönen und schnellem Kopfhüftwurf hatte sie ihre Gegnerin am Boden, in der Festhalte. Doch leider nicht fest genug. Durch eine kleine Unaufmerksamkeit konnte sich die Berlinerin befreien und Patrizia kam selbst in Gefahr. Sie geriet in eine Brustquetsche, aus der sie sich nicht mehr befreien konnte und verlor den Kampf unglücklich auf Schultern.
Sehr schade nach der deutlichen Steigerung im Turnier, einer deutlichen Führung und so knapp vor dem eigenem Schultersieg doch noch ohne Medaille nach Hause fahren zu müssen. Die Enttäuschung von Patrizia war dementsprechend groß. Ihre Trainer werden nun Aufbauarbeit leisten müssen und dann heißt es nach vorne sehen. Das nächste Jahr kommt bestimmt und das ist dann Patrizias Jahr.
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