"Alles, was mit uns geht"

Blick vom Stolpe-Ufer zur Mühle und dem Schloss-Turm
Als wir 1946, ich im Alter von acht Jahren, Stolp in Pommern verlassen mussten, konnten wir kaum mehr mitnehmen als unsere Erinnerungen an die Heimat. Und mit den Erinnerungen ging es, wie in dem folgenden Gedicht zum Ausdruck gebracht wird.

Erst nach 25 Jahren und später noch öfter war ich wieder in meiner Geburtsstadt, konnte Erinnerungen auffrischen und Fotos davon machen und mitnehmen, was noch zu sehen war.

In der 1945 weitgehend zerstörten Altstadt waren Schloss, Schlosskirche und -mühle sowie das Mühlentor weitgehend erhalten geblieben und wurden nach und nach wieder restauriert.

Ein paar Fotos aus 2011, 2012 und 2015 können ganz gut einen Eindruck davon vermitteln.
Jetzt sind meine Schätze durch ein Herbstbild in Öl unverhofft sehr vergrößert worden!


Alles, was mit uns geht

Alles, was mit uns geht,
nur eine Zeit besteht.
Leuchtet erst Tag und Nacht,
bis es dann unbemerkt sacht
sanft ins Dunkel verweht.

Was uns dereinst beglückt,
ist in die Ferne gerückt.
Silbrig glänzt eine Spur
des Entschwundenen nur,
Licht in die Schatten gewirkt.

Sigfried Gliewe
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2 Kommentare
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 19.10.2016 | 14:18   Melden
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Ralf Springer aus Aschersleben | 19.10.2016 | 22:00   Melden
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