Dessauer protestieren gegen Naziaufmarsch

Fröhliche Menschen fassen sich an den Händen
Hunderte Dessauer Bürger sangen am vergangenen Samstag auf dem Marktplatz gemeinsam mit dem Chor des Anhaltischen Theaters unter Leitung von GMD Martin L. Franke den Gefangenenchor aus der Oper "Nabucco" von Guiseppe Verdi.
Genau wie diese Gefangenen zusammenstehen und sich schließlich befreien, standen auch die Dessauer zusammen. 2000 Dessauer bildeten eine Menschenkette gegen den Aufmarsch der Neonazis. So konnten sie verhindern, dass die "Freien Nationalisten aus Dessau und Anhalt- Bitterfeld", durch die Innenstadt zum Friedhof marschieren konnten. "Wir sind gekommen um zu bleiben", so wurde lautstark in einer Rede der vorwiegend jungen Neonazis in der Amalienstraße verkündet.
Sie wollten der Nazis gedenken, die durch den Angriff der Alliierten am 7. März 1945, ums Leben kamen.
Dem gegenüber stand das Bündnis Dessau nazifrei. Die Mitglieder zogen laut Sprüche schreiend durch die Stadt.
Die ganze Stadt war voller Polizeiautos.
Kriegserinnerungen kamen in mir hoch.
Warum duldet unser Staat solche Naziaufmärsche, frage ich mich.
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5 Kommentare
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Ulrich Kruggel aus Dessau-Roßlau | 11.03.2017 | 19:04   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 11.03.2017 | 20:00   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 12.03.2017 | 09:45   Melden
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Lothar Teschner aus Merseburg | 12.03.2017 | 11:07   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 12.03.2017 | 14:31   Melden
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