Dessauer und Gäste feiern den ganzen Tag

Die Maskottchen wurden freudig begrüßt
Soetwas haben die Dessauer wohl noch nie erlebt, so viele Veranstaltungen aufeinmal.
Um darüber zu berichten habe ich an sechs von sieben Veranstaltungen teilgenommen bis in die Nacht hinein.
Der Sonnabend begann mit der Eröffnung der Seniorenwoche. Mit konzentrierten ernsten Gesichtern spielte eine Akkordeongruppe der Musikschule Fröhlich.
Da fehlte der Schwung .
Das Maskottchentreffen
im Rathauscenter dagegen wurde von hunderten Erwachsenen und Kindern besucht.
Einzeln riefen die Kinder die riesigen Figuren auf die Bühne. Sie durften mit ihnen kuscheln und tanzen. Das machte allen einen Riesenspaß. Unter den Maskottchen waren:
Heidi, Biene Maja, Wickie, Mascha und der Bär, Peppa Wutz, der Sorgenfresser, Schlaumeier und andere.
Die Kinder waren glücklich.
Im Junkerspark in Dessau- Alten wurde Jubiläum gefeiert. Auf dem Parkplatz eines Möbelhauses hatte ein Puppentheater sein Zelt aufgeschlagen.
Der Puppenspieler war traurig, dass er kaum kleine Besucher hatte. Er bedauert, dass wenig Interesse am Puppentheater besteht und die hohen Platzgebühren kaum noch zu bezahlen sind.
Am Sonntag, bei der Aufführung des Märchens "Hänsel und Gretel", war das Zelt der Puppenspieler gut gefüllt.
In Dessau- Törten hatte der Heimatverein zum Pflaumenkuchenessen eigeladen.
Bevor der Kuchen verspeist werden konnte, wurde er bei einem Gottsdienst in der Kirche gesegnet.
Angeführt vom Hochfürstlichen Jägercorps Anhalt wurden die Kuchen auf den Festplatz getragen. Dort hatten sich schon riesige Schlangen an den noch leeren Ständen gebildet.
Bei einer Tombola konnte man Rundflüge über Dessau gewinnen.
Auf einer "Werbetrommel" waren die Namen der Sponsoren verewigt.
Das traditionsreiche Fest war wieder ein voller Erfolg.
Open Air- Konzert und Bauhausfest bildeten den Abschluss des Tages.
Wo kommen in Dessau plötzlich so viele Menschen her? Diese Frage stellte ich mir.Vor dem Theater, auf der Straße, saßen die Zuhörer und die nicht bezahlen wollten säumten massenhaft die Straße hinter der Absperrung.
Wie in jedem Jahr stellte der Intendant, unter Anwesenheit prominenter Persönlichkeiten aus dem Ministerium, das Programm für die neue Spielzeit vor.
Sicher freuen sich alle auf die Neuinszenierung des "Freischütz". Am Ende des Konzertes wurde ein Beatle- Song gespielt. "Yello Submarine" war der Auftakt für den Abmarsch zum Bauhaus.
Kaum war die Vorstellung zuende wälzten sich Menschenströme in Richtung Bauhaus zum Bauhausfest, das unter dem Motto stand: Gelb gewinkelt. Es müssen Tausende gewesen sein.
Im Expowurm hatten drei iranische Musiker Aufstellung genommen. Sie brachten persische Musik zu Gehör.
Dabei verwendeten sie ein mir bisher unbekanntes Instrument, das Santur.
Die Menschen haben bis in die Nacht gefeiert und die Dessauer können sagen: Das war ein toller Tag.
Das Schifferfest in Roßlau habe ich nicht mehr geschafft.





 
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8 Kommentare
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 02.09.2018 | 08:40   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 02.09.2018 | 11:04   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 02.09.2018 | 12:15   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 02.09.2018 | 12:23   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 02.09.2018 | 12:24   Melden
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Ralf Springer aus Aschersleben | 02.09.2018 | 13:33   Melden
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Lothar Teschner aus Merseburg | 02.09.2018 | 19:15   Melden
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michael schwarzer aus Staßfurt | 04.09.2018 | 14:31   Melden
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