Die Geschichte einer berühmten Störchin

Prinzesschen bekommt einen Sender
Dieser Storch ist nicht krank, nein, er bekommt einen Solarsatellitensender mit Antenne angebracht. Lange hat es gedauert bis dem weltbekannten Storchenforscher, Christoph Kaatz und seinem Sohn Michael dies gelungen ist. Sie wollten einmal die Reiseroute ihres "Prinzesschens" bis nach Afrika verfolgen. Das ZDF war dabei und hielt alles in einem Film fest. Mit zwei Autos und einem extra konstruiertem Fluggerät ging es auf Reisen. Durch zwanzig Länder Europas, Asiens und Afrikas führte die Reise ohne Übernachtung in Hotels. Schließlich musste man sofort reagieren , wenn der Sender anschlug. Michael Kaatz hatte auf dem Auto die heimische Fernsehantenne montiert.
Bis heute hat der Tier- und Naturfreund keinen Fernseher.
Der Film ist voller Emotionen. In Bulgarien auf einem Feld begegneten die Männer zum ersten Mal Prinzesschen und fanden sie unter hunderten von Störchen heraus.
Aber auch die Gefahren für die Störche werden gezeigt. In den Ländern läuft die Stromleitung über dem Mast. Fünf tote Störche konnte Kaatz beklagen, die hier die Nacht verbringen wollten. Zwei Drittel der Jungstörche sterben auf dem langen Weg. Nur jeder zehnte fliegt nach Afrika.
Es ging durch unwegsames Gelände . Ein Höhepunkt für den Storchenvater war der Flug mit dem Ultraschallleichtflugzeug auf Storchenhöhe.
Insgesamt 10000km durch 20 Länder führte die Reise.
Unfassbar, am Ende standen alle Beteiligten vor dem Schlafbaum von Prinzesschen.
Leider ist Prinzesschen später in Afrika gestorben. Auf einem Grundstück eines Farmers wurde sie ehrenvoll begraben. Davon berichtet ein weiterer Film.
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3 Kommentare
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Ralf Springer aus Aschersleben | 08.07.2018 | 18:10   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 08.07.2018 | 18:17   Melden
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Lothar Teschner aus Merseburg | 08.07.2018 | 19:52   Melden
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