Google – Archäologie in Dessau

Dessau-Roßlau: brambach |

Der Internetriese Google bietet, neben vielfältigen anderen Angeboten, auch per maps einen Kartendienst mit einer Draufsicht auf die Erde. Und das nicht nur abstrakt per Landkarte, sondern auch als Satellitenansicht. Kann man nun damit auch vom Schreibtisch aus unbekanntes entdecken? Das geht, und das auch als gelegentlich tätiger Hobby-Historiker.

Gegenüber von Brambach, da wo die sogenannten Brambacher Steinen als Hungersteinen aus dem Elbwasser ragen, beginnen langgestreckte Elbwiesen.
Diese Wiesen werden eingerahmt von zwei Waldstücken. In dem Waldstück auf der West-Seite ist mit der größtmöglichen Auflösung per Google maps ein Objekt entdecken, dass dem Augenschein nach wohl eine Ruine darstellt. Mehr ist bei der Belaubung allerdings nicht zu erkennen und bleibt einem persönlichen Besuch vorbehalten.

Natürlich ist das Interesse geweckt und es geht per Fahrrad zum nächst möglichen Zeitpunkt zu diesem Ort. Dieser ist allerdings sehr versteckt und zugewachsen. Nach einigen Kämpfen mit der Natur kann man aber doch die Reste eines langgestreckten Gebäudetraktes finden. Der Zweck ist dem Autor allerdings unbekannt. Es deutet jedoch einiges auf eine militärische Nutzung hin, so ein Panzerkettenglied, dass in einen Baum gerammt wurde. Man fühlt sich an die eigene Armeezeit und den obligatorischen Frühsport mit diesem Gerät erinnert.

Viel mehr ist allerdings nicht mehr zu sehen. Eine eigene Internetrecherche ergab auch nichts weiter Erhellendes. Das Internet kann also doch nicht alles ersetzen. Für den Autor wäre es deshalb schön, mehr über dieses Objekt zu erfahren.
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2 Kommentare
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Jürgen Schindler aus Dessau-Roßlau | 15.03.2018 | 16:13   Melden
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Oliver Wege aus Dessau-Roßlau | 15.03.2018 | 20:14   Melden
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