Zwei Tage später ...

Die Welt des 21. Jahrhunderts wird nur dann ihre Stabilität bewahren können, wenn sie von der Stärke des Rechts und nicht vom Recht des Stärkeren bestimmt wird.
Hans-Dietrich Genscher


"16. April 2018 um 12:14 Uhr | Verantwortlich: Jens Berger
Krieg und Völkerrechtsbruch als Normalfall
Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Erosion der Demokratie, Militäreinsätze/Kriege

Am Samstagmorgen sollten eigentlich die Chemiewaffeninspektoren der OPCW im syrischen Duma eintreffen und dort den Tatort untersuchen, an dem es angeblich eine Woche zuvor zu einem Giftgasangriff gekommen sein soll. Doch dazu kam es nicht mehr. Wenige Stunden vor Dienstantritt der Inspektoren nahmen Donald Trump, Theresa May und Emmanuel Macron die Sache selbst in die Hand und befahlen den Abschuss von 105 Raketen auf drei Landziele, die angeblich mit dem syrischen Chemiewaffenprogramm in Verbindung stehen sollen. Ein angeblicher Verstoß gegen das Völkerrecht wurde mit einem eindeutigen Verstoß gegen das Völkerrecht „geahndet“. Bemerkenswert auch: Die Bundesregierung und mit ihr sämtliche NATO-Mitgliedsstaaten unterstützen den Völkerrechtsbruch ihrer Verbündeten ganz offen. Für das angebliche Verteidigungsbündnis ist Krieg der Normalfall und das Völkerrecht offenbar ein Auslaufmodell. Das lässt Schlimmes befürchten."
Von Jens Berger

Das und noch mehr siehe hier:
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2 Kommentare
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Ulrich Kruggel aus Dessau-Roßlau | 16.04.2018 | 22:47   Melden
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Kurt Kuchinke aus Ilberstedt | 17.04.2018 | 09:13   Melden
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