Wanderung um Güntersberge

Kirche Güntersberge
Güntersberge: Burgstraße | Es war wieder soweit. Manfred Böhm vom Harzklub Quedlinburg hatte zu einer Wanderung nach Güntersberge eingeladen. Vom Parkplatz gingen wir seitlich am Harzhotel Güntersberge vorbei, über die Selke und den Gleisen der Selketalbahn, den Kahlberg hinauf. Kurz vor dem Martinsberg, einem als Naturdenkmal ausgewiesenen Massenstandort von Bunten Eisenhut, Wolfseisenhut und Türkenbundlilien, kamen wir an einem Grünem Klassenzimmer vorbei. Hier wurden und werden?  Kindern und Jugendlichen die Natur näher gebracht. An zahlreichen Informationstafeln kamen wir auf dieser Wanderung vorbei. Auf dem Oberförster - Hillinger - Weg ging es weiter hinauf bis zur Abzweigung zum Bodendenkmal Güntersburg. Außer den Informationstafeln, Steinresten und den noch sichtbaren Wallgräben war von der einstigen Burg nicht mehr viel zu erkennen. Die Burg hatte einst die beachtliche Größe von 120x230 m auf einer Höhe von 485 m. Sie entstand wahrscheinlich im 11. Jahrhundert und wurde bereits 1608 als Wüstung bezeichnet. Nach dem Abstecher zur Güntersburg ging es auf einem der Rundwege weiter. Hier kamen wir auch zu dem Gierskopf, dem mit 501 m höchstem Punkt in der Gemarkung Güntersberge. Den eigentlich vorgesehenen Weg hinunter zur Selke und der Selke Köte konnten wir, aufgrund der durch den Sturm Friederike dort aufgetretenen Baumschäden, nicht nehmen. So wanderten wir an dem Harz - Park einer Kinder- und Jugendherberge ehemals (KIEZ) vorbei zum Aussichtspunkt Sängerblick. Hier in der Schutzhütte nahmen wir unser Essen ein. Durch umgestürzte Bäume hatte sich der Blickwinkel auf Güntersberge beträchtlich vergrößert. Zur Freude der Wanderstempefreunden wanderten wir weiter bis ins Katzsolbach, mit dem Katzsolteich und der Stempelstelle 172, hinunter. Der Katzsolbach ist neben der, bei Stiege entspringenden, Selke ein weiterer Zufluss für den 7 Hektar großen Bergsee Güntersberge. Baden und Bootsfahrten sind im Sommer auf dem 700 m langem  See möglich, Bei schönstem Winterwetter trafen wir wieder, mit vielen neuen Eindrücken versehen, nach ca. 10 km am Parkplatz ein. Mein Dank geht an den Wanderführer Manfred Böhm für die schöne Wanderung.
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