Die urigen Bäume

Seltene Kopfweidenallee an der Holtemme bei Derenburg
Derenburg: Hüttengarten |

Die Kopfweiden

Früher war die Kopfweide ein gefragter Rohstoff. Die Ruten dienten den Korbflechtern zur Herstellung von Körben und Kiepen. Im Bauhandwerk wurden sie mit Lehm als Baumaterial genutzt. Bei den Fachwerkhäusern wurden die Fächer zwischen den Balken damit verfüllt.
Da die Weiden immer wieder neue Triebe austreiben, mussten sie regelmäßig geschnitten werden, damit die Bäume nicht unter der Last zusammenbrechen.
Die borkige Rinde, die Baumhöhlen und Löcher werden gern von Tieren bevölkert. In den Spalten und Ritzen tummeln sich Käfer, Spinnen, Asseln und Hautflügler.
In den größeren Hohlräumen sind auch Säugetiere anzutreffen.
Sie bieten vielen Tieren Unterschlupf, Nistplätze und sind sogar Speisekammer.
Heute hat die Kopfweide keine wirtschaftliche Bedeutung, aber für die Tierwelt sind sie unverzichtbar.
Es ist für unsere Tierwelt sehr schön, dass diese einzelnen Kopfweidenalleen in unserer Region Bestandschutz haben.
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8 Kommentare
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Annette Funke aus Halle (Saale) | 11.03.2017 | 16:50   Melden
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Brunhild Schmalfuß aus Halle (Saale) | 11.03.2017 | 16:51   Melden
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Lothar Teschner aus Merseburg | 11.03.2017 | 17:36   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 11.03.2017 | 19:42   Melden
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 12.03.2017 | 10:30   Melden
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Dieter Gantz aus Querfurt | 16.03.2017 | 20:22   Melden
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 20.03.2017 | 19:30   Melden
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