25 Jahre Kleidersammlung zugunsten der Stiftung Neinstedt

Seit 10 Jahren packt er fleißig mit an. Gerhard Laganski unterstützt ehrenamtlich die Kleidersammlung der halleschen Johannesgemeinde zugunsten der Evangelischen Stiftung Neinstedt.

Seit 25 Jahren gibt es diese Sammlung nun. Und seit 10 Jahren ist Gerhard Laganski mit dabei. Als „alter Hase“ weiß der Senior viel zu berichten. Von der in Halle ansässigen Computerfirma „Dell“, die aufgrund der Initiative eines ihrer Mitglieder nun als eine Art "Außenstelle" die Sammlung mit unterstützt. Von Menschen, die ganze Koffer abgeben, mit der Bitte, sich doch den Zahlencode zu merken, da im Koffer weitere Sachen sind. Und von dem Kontakt zu Neinstedt, wo man gerade den letzten Spendensack des vergangenen Jahres sortierte, als der Anruf aus der Johannesgemeinde eintraf, dass wieder ein LKW mit Spenden auf den Weg in den Harz ist.

Auch in diesem Jahr war die Sammlung wieder ein echter Erfolg. Ca. drei Meter hoch türmen sich die Spenden im Gemeindehaus. Unter Ihnen auch die Sachspenden von Elisabeth Strahl. Da sie gesundheitlich eingeschränkt ist, hilft Gerhard Langanski auch schon mal beim Ausladen. Geduldig trägt er Tasche für Tasche in das Gemeindehaus der Johannesgemeinde und verstaut diese fachkundig für den Abtransport.

Am Samstag, d. 18. März endete die diesjährige Sammlung. Eine Woche lang konnten in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr gut erhaltene Kleidung, Schuhe sowie Tisch- und Bettwäsche abgegeben werden. Aber auch über Kinderspielzeug oder Wolle und Weinflaschenkorken zum Basteln freut man sich in der Harzer Einrichtung. Denn die Kleider- und Sachspenden sind für die Evangelische Stiftung Neinstedt eine große Hilfe. Allein durch die einwöchige Aktion in Halles Johannesgemeinde deckt die Harzer Einrichtung mittlerweile etwa 30 Prozent ihres Bedarfs an Kleidung ab.

Hintergrund:
In den Stiftungen Neinstedt leben, wohnen und arbeiten über 600 Menschen aller Altersgruppen, mit zum großen Teil mehrfachen Behinderungen. Das gesammelte Material wird direkt an diese Menschen weitergegeben. Was über den Eigenbedarf hinausgeht, stellt man in der örtlichen Kleiderspendekammer, gegen einen geringen Beitrag, anderen Bedürftigen zur Verfügung. Nicht verwendbare Sachen gehen an einen Sortierbetrieb, der sie einer sinnvollen Weiterverwendung zuführt. Auch der Verkaufserlös aus der Kleiderspendekammer sowie aus der Weiterverwertung kommt den behinderten Menschen in der Evangelischen Stiftung Neinstedt zugute.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 21.04.2018
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