Eindrücke von der 18. HALLESCHEN NACHT DER KIRCHEN

Juliane Gilbert begleitet am Cello Almuth Schulz
 
Almuth Schulz (Piano) und Juliane Gilbert (Cello)

Am vergangenen Samstag, d. 18. August 2018 feierten die Gemeinden in Halle und Umgebung zum 18. Mal die HALLESCHE NACHT DER KIRCHEN (NDK18). Das größte ökumenische Sommerfest Mitteldeutschlands bot mit 100 Programmpunkten ein umfangreiches Veranstaltungsangebot.

Insgesamt beteiligten sich an der Kirchennacht 51 Kirchen und christliche Gemeinden. Auch die Kröllwitzer Petrusgemeinde öffnete die Türen ihres Gotteshauses. Gleich zu Beginn der NDK18 gab die hallesche Musikerin Almuth Schulz ein kleines Konzert in der Kröllwitzer Kirche. Gemeinsam mit Juliane Gilbert am Cello interpretierte die Pianistin klassische Stücke und Werke der moderneren Musikgeschichte.

Aber auch Ungewöhnliches ließ sich in der NDK18 entdecken. So verfolgten mehrere hundert Gäste im halleschen Dom auf einer Leinwand einen Stummfilm aus dem Jahr 1920. Während sepiafarbene Bilder die Leinwand erhellten, durchbrachen monotone Paukenschläge die Stille bevor langsam Orgelspiel einsetzte. In der Mitte des Kirchraums saß Gerhard Noetzel. Im spärlichen Lichterschein begleitete der Domkantor das filmische Frühwerk „Der Golem“ an Orgel und Schlaginstrumenten.

Einen echten Besucherrekord verzeichnete die katholische Moritzkirche. Dicht gedrängt standen Menschenmengen im Garten des Gotteshauses und feierten mit „GoSpiRo“ eine Gospel-Spirituell-Rock-Party. Der Projektchor feierte mit dem Open-Air-Konzert den Abschluss seiner aktuellen Tour. Im Durchlauf wurden über den Abend hinweg mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher gezählt.

In der Mötzlicher St. Pankratius-Kirche übernahm die Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde, die hier eine vorübergehende Heimat gefunden hat, die inhaltliche Ausgestaltung der NDK18. Während im Außenbereich siebenbürgische Leckereien zubereitet wurden, feierte im Inneren des Sakralbaus die Gemeinde einen kleinen Gottesdienst. Spirituelle Elemente, wie Andachten, Taizé-Gesänge, Eucharistiefeiern oder Nachtgebete, sind seit Beginn der Kirchennacht im Jahr 2001 unverzichtbarer Bestandteil. Die oft gestellten Fragen zu Glauben, Gemeindeleben sowie die Rolle und Verantwortung der Kirche in der Gesellschaft zeigen, wie ungebrochen das Interesse der Menschen am religiösen Leben in der Saalestadt ist. Und nicht zuletzt war auch das diesjährige Thema der NDK18, „Die Kunst zu hoffen.“, immer wieder Anknüpfungspunkt für Gespräche über erfüllte und – manchmal auch - enttäuschte Hoffnungen.

Die älteste Kirchennacht Mitteldeutschlands konnte sich auch in ihrer 18. Auflage wieder sehen lassen. Besonders beeindruckend ist alljährlich, dass die Planung und Umsetzung der HALLESCHEN NACHT DER KIRCHEN zum größten Teil auf dem Engagement hunderter Ehrenamtlicher beruht. Im Namen aller Besucherinnen und Besucher der NDK18 an dieser Stelle der Dank an alle, die sich hierfür eingesetzt haben. Und ein ebensolches Danke an die vielen Gäste, die mit ihrem Besuch und ihrer jahrelangen Treue die HALLESCHE NACHT DER KIRCHEN immer wieder zum Erfolg werden lassen.

Impressionen und detailliertere Eindrücke von der 18. Kirchennacht finden Sie unter www.kirchenkreis-halle-saalkreis.de.
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