Ostfriesensport auf der Peißnitzinsel

Halle (Saale): Peißnitzinsel |

Viel Spaß bei der 3. Boßelrunde in Halle

Da haben schon einige Spaziergänger gestaunt, was die 12 Personen am vergangenen Samstag dort machten. Gekennzeichnet mit gelben und grünen Mannschaftsnummern warfen sie Holzkugeln über die Wanderwege und hatten offensichtlich viel Spaß dabei.

Klaus Ulrich Gschwind hat diesen Freizeitsport mit seinem Umzug aus seiner alten Heimat Bremen nach Halle gebracht. Im vergangenen Jahr fand sich die erste Boßelrunde zusammen, die aus Mitgliedern des Vereins "Halle Willkommen e.V." bestand, wobei es jedem fröhlichen Menschen offensteht, dabei zu sein. Inzwischen kommen die Teilnehmer auch aus anderen Gründen und Vereinen.

Bei diesem Sport geht es darum, eine Holzkugel möglichst weit rollen zu lassen. Die Mannschaft, die mit weniger Würfen weiter kommt als die andere, erhält dann einen Punkt. Und der wird - in angemessenen Abständen - mit einem Getränk belohnt, das aus Bechern und Krügen, die um den Hals hängen, getrunken wird, was darauf hindeutet, dass der Prozentgehalt über 5 liegt.

Die Kugel besteht übrigens aus Pockholz, einer südamerikanischen Holzart, die die unangenehme Eigenschaft hat, dass sie eine Dichte von 1,2 hat und damit nicht schwimmt. Auch das hat dazu beigetragen, dass bei der 2. Boßelrunde im Januar 2018 eine Kugel in der Hochwasser führenden Saale versenkt wurde.

Etwa 4,5 km ist die Gruppe über die Insel gewandert, hat geworfen, Spaß gehabt und getrunken, bevor man sich im Peißnitzhaus aufgewärmt, gegessen und geklönt hat. Einhellige Meinung dabei war, dass das Boßeln eine ungemein gesellige Sportart ist, die für alle Altersklassen geeignet und übrigens üblicherweise nur im Winter betrieben wird. So hat man zum Abschluss schon die nächsten Termine für 2019 festgelegt: Runde 4 am 6. Januar und Runde 5 am 9. Februar. Interessenten können sich gerne beim Veranstalter melden unter ulrich.gschwind@t-online.de oder der Tel.-Nr. 0345-68684377.
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