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  Halle (Saale): Mitteldeutsche Zeitung | Messe "Vital" in den Räumlichkeiten des Medienhauses
Am heutigen Sonntag fand in den Räumlichkeiten des Medienhauses Halle die Gesundheitsmesse "Vital" statt. Wie ich erfuhr, war es nicht die erste Ausgabe der Veranstaltung. Für mich schon, da mein Schichtplan mich häufig in ein gewisses Korsett zwängt. Also ein Grund mehr, sonntags eher unter der Dusche zu verschwinden, den Kleinwagen zu "satteln" und gen Halle aufzubrechen. Meine Kamera hatte ich natürlich dabei, welcher ich zuvor mein Weitwinkelobjektiv aufgesetzt hatte.
Am Medienhaus Halle in der Delitzscher Straße angekommen, war ein reger Besucherverkehr zu verzeichnen, obwohl noch ausreichend Zeit bis zur Eröffnung der Messe pünktlich 10 Uhr war.
Nachdem die Messe eröffnet war, zog der Schwall von Besuchern in die Ausstellungsräume, wo er sich dann verteilte.
Am Informationsstand holte ich mir zunächst ein Ticket für den Workshop "Erste Hilfe". Ich denke, dieses Theme, vor allem die angsteinflößende Reanimation, sollten immer wieder sensibilisiert werden.
Ich empfand diesen Workshop sehr kurzweilig und er zeigte mir, dass mein Wissen über diese Rettungsmaßnahme doch recht gefestigt ist. Viel mehr konnte in der Kürze der Zeit auch nicht vermittelt werden.
Danach ging ich von Stand zu Stand. Am Stand des Sportparkes Halle ließ ich eine Körperanalyse durchführen. Naja, hier habe ich einige Defizite, welche ich durch eine bessere Ernährung aber wohl in den Griff bekommen kann.
Auch an anderen Messeständen waren Aktivitäten der Besucher gefragt. So klärten Mitarbeiter des St. Elisabeth/St. Barbara Krankenhaus über Prävention in der Früherkennung von Brustkrebs auf, oder gaben Informationen in Sachen Herzgesundheit.
An einem Glücksrad "Heide Vital" stand nicht Maren Gilzer. Es gab dennoch attraktive Gewinne, wie Massagegutscheine und Gutscheine für ein Gesundheitstraining.
An einem anderen Stand konnte man sich über das sensible Thema Organspende informieren.
Der Rundgang über die Messe war sehr kurzweilig, bis es für mich zum Vortrag von Prof. Dr. Watzke von der Uniklinik Halle zum Thema Depression/Burnout ging.
Das Interesse war auch hier überwältigend, was sicher der immer häufigeren gestellten Depressionsdiagnose und der Schnelllebigkeit der Gesellschaft geschuldet ist. Danach trat ich die Heimreise an, natürlich nicht ohne am Wünschewagen des ASB, welcher direkt vor dem Eingang des Medienhauses abgestellt war Halt zu machen. In den Medien hatte ich davon gelesen und ich war sehr neugierig, wie dieses Fahrzeug nun wirklich aussah. Besonders der Sternenhimmel, welcher zugeschaltet werden kann und die Musikanlage erinnerten mich an den Snoezelraum auf der Kinderstation 1, in welchem die kleinen, schwerkranken Patienten ein wenig Ruhe und Zeit zum Träumen erhalten. Der Wünschewagen vom ASB wurde ins Leben gerufen, um totkranken kleinen und großen Patienten einen letzten Wunsch erfüllen zu können. So z.B. noch einmal das Meer sehen zu dürfen oder zu einem anderen Ort zu fahren. Der Wagen wird ehrenamtlich betrieben und wird zu 100 % durch Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert.
Ich finde es eine großartige Idee, wie intensivmedizinische Betreuung und Entspannung durch die eingebauten Panoramaverglasung und den speziellen Stoßdämpfern, eine wärmende Athmosphäre beim Abschiednehmen möglich machen.
Mit einem Kloß im Hals verließ ich das Gelände des Medienhauses. Meine Eindrücke werden noch eine Weile nachhallen.
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1 Kommentar
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Peter Pannicke aus Wittenberg | 22.10.2018 | 11:34   Melden
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