alte Bunkeranlagen auf dem Walkhügel bei Ilberstedt

Hochbunker
Bereits in meinem Beitrag vom 14.02.18 hatte ich auf Relikte alter Bunkeranlagen auf dem Walkhügel hingewiesen. Dem Vernehmen nach dienten die drei dort befindlichen und nicht
miteinander verbundenen Bunker während des 2.Weltkrieges als Standort für die Luftbeobachtung einfliegender Feindverbände mit Ziel Junkers-Werke und Luftwaffenstandort Bernburg. Etwas weiter nördlich auf der sogenannten Hohen Warte befand sich dann die
Flugabwehrkanonenstellung (Flak) zur Abwehr der im Anflug befindlichen feindlichen Flieger.
Zur Erschwerung der Orientierung für die alliierten Bomber wurde der dortige Wartenturm abgerissen.
 
Für eine "Nachnutzung" der Gebäude in der Nachkriegszeit und zu DDR-Zeiten durch die Rote Armee gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Es kursieren nur Gerüchte, daß eine aus drei Soldaten bestehende Abteilung hier oben in unregelmäßigen Abständen ihren Dienst versehen haben soll.

Besonders der relativ gute Erhaltungszustand des immer noch mit Stacheldraht umzäunten
Hochbunkers legt aber die Vermutung nahe, daß er erst nach dem 2.Weltkrieg gebaut wurde.

Außerdem verlief der 30 Kilometer breite westalliierte Luftkorridor aus dem Bundesgebiet von und nach Westberlin in unmittelbarer Nähe und wurde von den Russen genau überwacht..

Hier eine Auswahl von Fotos der alten Bunker, die frei zugänglich in einem kleinen Wäldchen liegen.
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2 Kommentare
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 06.03.2018 | 02:58   Melden
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Ellen Röder aus Alsleben (Saale) | 09.03.2018 | 15:52   Melden
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