Doktorarbeit schreiben lassen - Wann wird die Versuchung illegal?

Doktorarbeit schreiben lassen
 
Ghostwriter Doktorarbeit

Mit der Anfertigung einer Doktorarbeit, auch Dissertation genannt, erlangt ein Student den höchsten akademischen Grad, den Doktortitel. Eine Dissertation weist nach, dass der Verfasser in der Lage ist, eigenständige Forschungen anzustellen und zu neuen, wissenschaftlichen Erkenntnissen beizutragen. Überdies muss ersichtlich werden, dass der Hochschüler mit der Fachliteratur des Themengebiets vertraut ist. Da die Intensität der erforderten Auseinandersetzung je nach Wissenschaft variiert, nimmt das Erstellen einer Doktorarbeit unterschiedlich viel Zeit in Anspruch. Komplexe Themen werden teils über Jahre behandelt.

Eine Dissertation ist veröffentlichungsplichtig und verlangt die Angabe sämtlicher herangezogener Quellen. Um Plagiatenvorzubeugen, muss der Promovend bei der schlussendlichen Publikation alle Arbeitsschritte und Mitwirkenden offen legen.

Die Doktorarbeit schreiben lassen - Umfang des Auftrags

Aufgrund des hohen Aufwands verfallen manche Studenten der Versuchung, Teile oder sogar die vollständige Arbeit gegen Bezahlung von einem Ghostwriter schreiben zu lassen. Dieser unterstützt seinen Auftraggeber mit folgenden Möglichkeiten:

• Themenfindung
• Literaturrecherche
• Gliederungsentwurf
• vorgegebene Quellen verarbeiten oder diese selber recherchieren (Bei Eigenrecherche verlangt der Ghostwriter häufig einen Aufpreis)
• Kapitel verfassen
• Übernahme der vollständigen Arbeit
• Formatierung und Layout
• Lektorat der fertigen Dissertation


Rechtlich darf eine solche Arbeitsübergabe dem Dissertanten nur als Anregung oder Leitfaden dienen. Mit Kauf des fertiggestellten Auftrags übergibt der Ghostwriter seinem Klienten sämtliche Rechte am Text. Das befreit ihn von jeglicher Haftung.

Vorteile einer fremdangefertigten Doktorarbeit

• Der Student erhält Unterstützung in seinem Tun. Meistens stellt der Ansatz die größte Herausforderung einer schriftlichen Abhandlung dar. Ist eine Gliederung erst einmal erstellt, fällt die Arbeit leichter. Ein Ghostwriter liefert in dieser Hinsicht entscheidene Denkanstöße.

• Auch bei einem anonymen Arbeitsverhältnis hat der Doktotant die Möglichkeit, sich bei Unsicherheiten Beratung durch den erfahrenen Ghostwriter zu holen, für die ein Proffessor nicht immer zur Verfügung steht.

• Durch regelmäßige Kommunikation kann der Dissertant jederzeit Wünsche äußern. Bereits fertiggestellte Passagen kann kann er schon im Voraus einsehen und dem Ghostwriter ein Feedback geben.

• In Ghostwriterunternehmen beteiligen sich häufig mehrere Promovierte an der Texterstellung. Vor Übergabe der Doktorarbeit untersucht ein zuvor Unbeteiligter das Resultat auf Unstimmigkeiten.

• Ghostwriter sind bezüglich Sprachgebrauch und Fachwissen hochqualifiziert. Dank ihrer Erfahrung wissen sie, welche Inhalte für das spätere Gutachten relevant sind. Womöglich ist ihnen auch die Universität durch andere Kunden bekannt.

• Der Doktorant spart dadurch viel Zeit

Kontakt zu einem Ghostwriter aufnehmen

Viele Ghostwriter, beispielsweise das Unternehmen BAS Business And Science bieten ihre Dienste im Internet an. Über ein anonymes Kontaktformular kann der Dissertant mit ihm in Verbindung treten.

Der schmale Grat zum Betrug

Ghostwriterunternehmen weisen auf ihren Internetseiten ausdrücklich daraufhin, dass der Klient ihr Manuskript ausschließlich als Vorlage nutzen darf. Eine Doktorarbeit ist eine eidespflichtige Leistung, die die Fähigkeit der Selbstständigkeit bezeugt. Selbst der Erhalt aller Rechte am gekauften Text rechtfertigt nicht seine Veröffentlichung al eigenes Werk. Anbieter sowie Studenten sind sich dem bewusst, hintergehen das Gesetz jedoch immer wieder. Bei Plagiatsaufdeckung drohen dem Straftäter:

• Aberkennung der Doktorwürde (egal welches Ausmaß die Abschrift einnimmt)
• hohe Geldstrafen
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1 Kommentar
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Peter Pannicke aus Wittenberg | 07.01.2017 | 00:20   Melden
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