Veranstaltungstipps des Tourismusverbandes Sachsen-Anhalt für den Monat September

(Foto: Stadt Haldensleben)
 
Konzert zum Tag des offenen Denkmals in der Schlossscheune auf Schloss Hundisburg (Foto: Kulturlandschaft Haldensleben-Hundisburg e.V.)
 
(Foto: Stadt Gardelegen)

Sommer ade …

Die Tage werden kürzer, die Badezeit verlagert sich vom Freibad in die Badewanne und die Aktivitäten nach dem heißen, langen Sommer wandeln sich. Reichlich Anregung dazu geben unter anderem die Magdeburger Literaturwochen „VERDICHTUNG13“. Vom 5. September bis zum 21. Oktober widmen sie sich dem Thema „Das Böse in der Literatur“. Zum Auftakt am 5. September um 19:00 Uhr wird im Literaturhaus eine Ausstellung von und mit Kat Menschik eröffnet, die dem Feuilleton der FAZ, aber auch dem Titelblatt des MAGAZINs die optische Prägung verleiht und zahlreiche Auszeichnungen für die schönsten Bücher des Jahres bekommen konnte. Am 13. September wird der mehrfach preisgekrönte Autor Wolfgang Hohlbein im Literaturhaus aus seinem Roman „Killer City“ rezitieren und im Moritzhof kommt „Mackie Messer. Brechts Dreigroschenfilm“ zur Aufführung. Zur 5. Magdeburger Kulturnacht am 22. September heißt es im Literaturhaus „Das muss Liebe sein“. Von Liebesfreud und Liebesleid berichten Kurzkrimis aus der Anthologie Blasenwurst und tote Oma, die Erzählung „Die Seeadlerin" von Renate Sattler und die literarisch-musikalische „Legende vom Ende“ mit Jeskom. Filmliebhaber können sich in die Retrospektive „Magdeburg zur Schmalfilmzeit“ versetzen lassen und auf eine Zeitreise von 1925 bis 1990 begeben. Alle literarischen Abenteuer sind unter www.literaturhaus-magdeburg.de zu finden und das abwechslungsreiche Angebot zur Kulturnacht unter www.kulturnacht-magdeburg.de.

„Literatur findet Stadt“ – auch in Haldensleben bei den Stadtliteraturtagen vom 8. bis 23. September mit 67 Veranstaltungen in der Stadt und den Ortsteilen, zum Teil an Orten, die sonst eher nicht mit Literatur in Verbindung stehen. So wird am 10. September Fußballlegende Joachim Streich in der Filiale der Volksbank am Hagentorplatz aus seiner Autobiografie „Bei uns sitzt keiner auf der (Reserve)Bank“ vortragen – die ein spannendes Stück Sport- und Zeitgeschichte wiedergibt. Einem spannenden Stück Regionalgeschichte widmet sich der musikalisch-literarische Streifzug durch den Landschaftpark Althaldensleben am 11. September ab 14:00 Uhr anlässlich des Zusammenschlusses von Alt- und Neuhaldensleben vor 80 Jahren. Das Dorfgemeinschaftshaus Wedringen ist am 14. September Schauplatz für „Armageddon“ ... die letzte Schlacht hat begonnen, wenn Wolfgang Hohlbein aus seinem neuen Fantasieroman liest. Ein besonderer Abend verspricht am 21.September „Weinlese(n)“ zu werden, wenn bei Literatur, Musik, Kunst und Wein in der Innenstadt flaniert werden kann (www.haldensleben.de/kultur/Stadtliteraturtage).

Vollends dem Weine frönen können Sie vom 7. bis 9. September beim Winzerfest in Freyburg. Hier wird das 25-jährige Jubiläum der „Weinstraße an Saale und Unstrut“ gebührend gefeiert. Unter www.weinbauverband-saale-unstrut.de erschließt sich das komplette Festprogramm.

Neben vielen großen und kleinen Festen wird an der Klosterkirche in Groß Ammensleben am 8. und 9. September zum 4. Klosterfest eingeladen. Bei Handwerk, Kunst und Musik kann auf historischen Spuren gewandelt werden. Einige Akteure werden ihre Arbeiten präsentieren, zum Verkauf anbieten und vorführen, welche mühselige Handarbeit dahinter steckt. Führungen durch die Kirche und über die Domäne verschaffen einen Blick in die Klostergeschichte. Am 9. September wird das Rossini-Quartett mit der 16. Musikalisch-Literarischen Entdeckungsreise entlang der „Straße der Romanik“ in der Klosterkirche Station machen. Informationen finden Sie unter:
www.kath-kirche-grossammensleben.de/foerderverein/veranstaltung.htm.

Die „Straße der Romanik“ begeht ihr 25. Jubiläum.
Zum 25. Mal wird in diesem Jahr auch der „Tag des offenen Denkmals“ durchgeführt. Am 9. September soll das diesjährige Motto „Erleben, was uns verbindet“ dazu beitragen, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. In Sachsen-Anhalt laden 530 Bauwerken ein, entdeckt zu werden. Im Kloster Drübeck gibt es ab 11:00 Uhr zwei Klosterführungen mit Äbtissin Christiane Eleonore zu Stolberg-Wernigerode, ein Mittagsmahl der Klosterköche sowie zum Tagesausklang um 17:00 Uhr in der Klosterkirche ein Konzert mit Ars Vivendi. Geistliche und weltliche Vokalmusik geleiten durch die Jahrhunderte (www.kloster-druebeck.de). Im Kloster Ilsenburg wird ab 16:00 Uhr „Baroque in Jazz“ vom Ensemble Phantastique zu hören sein. Im Kloster Michaelstein dreht sich alles um „Musik!Musik!Musik!“. Seit 50 Jahren wird hier musiziert und die Besucher bekommen einen Einblick, in die Räume, die sonst nur die Kursteilnehmer zu sehen bekommen. Eingebettet ist das Ganze in ein besonderes musikalisches (Mitmach-)Programm mit Flohmarkt für Musikinstrumente und Zubehör, Offene Bühne / open Stage, Mitspiel-Orchester, Musiker-Speed-Dating und Instrumenten-begutachtung (www.kloster-michaelstein.de). Auf Schloss Hundisburg kann man sich um 11:00 und 14:00 Uhr zwei Führungen anschließen, die Spinnstube wird geöffnet haben und die Schlossbrauer schenken Selbstgebrautes aus. Mit dem Konzert der Mittelalterformation nimmersêlich „Der verlorene Klang“, Musik der Kirchen und Paläste, klingt der Tag in der Schlossscheune stimmungsvoll aus (www.schloss-hundisburg.de).
Alle Angebote sind unter www.tag-des-offenen-denkmals.de zu finden.

Drei Tage pralles Leben erwartet Sie beim Hansefest in Gardelegen vom 14. bis 16. September. Die Innenstadt ist bei dem Traditionsfest drei Tage lang in der Hand von Händlern, Kunsthandwerkern und Spielleuten, die auf zwei Bühnen agieren (www.hansefest-gardelegen.de).

Ein Höhepunkt im bunten Veranstaltungsherbst ist das Salz- und Salinefest in Halle vom 21. bis 23. September. Die Halloren-Bruderschaft und deren historische Funktion bilden den Hintergrund für das Fest. Das traditionelle Fahnenschwenken der Halloren, die in Festkleidung durch die Straßen ziehen, ist dabei ein besonderer Höhepunkt. Die Halloren stehen für eine selbstbewusste Bruderschaft, die sich mit der Stadt identifizieren und zu deren Wohl agieren. Tugenden, an die die Initiatoren des Festes in der Neuzeit anknüpfen. Auf Mittelalterbühne und Mittelaltermarkt wird der Besucher mit Stabkämpfen, Feuershow und Vorführungen in Schmiedekunst, in längst vergangene Zeiten eintauchen (www.halle365.de).

Der Tourismusverband wünscht Ihnen einen aktionsreichen Herbst!
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