Zwei Eis- und Kältetester auf Tagebaurestlöchern rund um Bitterfeld

Auch wenn ich es Euch zum 9. Mal sagen muss, das Eis hält uns alle!
 
so dick ist das Eis in meinem Regenfass
Muldestausee: Grüner See | Die besten Einfälle und Ideen kommen mir meist nachts, wenn ich nicht (weiter)schlafen kann bzw. darf. Leider schreibe ich es nicht gleich auf und nach dem Aufstehen ist es oft vergessen!
Warum bin ich nicht eher darauf gekommen Ulrich, dann hättest du dein Rettungsseil getrost zu Hause lassen können. Ohne langes Brett oder Leiter für Rettungseinsätze sowieso zu wenig.
Nein, warum nicht prüfen, wie dick das Eis ist

ein Handbohrer und Schaschlikholz genügt völlig

Heute nun, zwei Tage nach Ultimo wollte ich es wissen.
Schlagbohrhammer oder Spaltaxt ( ich bin kein Eisangler) wäre etwas schwer, also habe ich es zunächst mit einem Handbohrer auf unserer frostfesten Wassertonne versucht. Nachdem ich nach 10 Minuten mit meiner Arthrose geplagten Handgelenk noch nicht durchs Eis gekommen war habe ich es aufgegeben.
Habe alles, einschließlich Fotoapparat ins Auto gepackt und bin zum „Grünen See“, am Naturlehrpfad hinter dem Bahnhof Muldenstein gelegen gefahren.
Auf kurzem Weg habe ich den völlig zugefrorenen See erreicht … und mich natürlich wieder aufs Eis gewagt.
Vieles sah noch ähnlich aus wie bei meinen Ausflügen der letzten Woche. Große Flächen des Sees waren noch mit Schnee bedeckt und dazwischen immer wieder teils sehr kleine glasklare Flächen. Ob diese wohl noch vor kurzer Zeit eisfrei waren und von Fischen und/oder Vögeln genutzt wurden?
An einer solchen im Durchmesser höchstens 50 cm breiten Stelle setzte ich meinen Bohrer an, bohrte und bohrte. Als er fast völlig im Eis verschwunden war, ohne das er durch war gab ich erschöpft auf. Es war also mehr als 15 cm stark. Ach hätte ich den Bohrer doch nur am Samstag bei unserer Exkursion in Wörlitz dabeigehabt, da wären wohl einige weniger ängstlich gewesen (abgesehen von der offenen Stelle an der starken Strömung bei der Einmündung des Sonnenkanals in den Wörlitzer See).

Ganz anders die Verhältnisse am Muldestausee. Auch dieser war am Auslauf voll mit Eis bedeckt, doch das kam mir sehr trügerisch vor.
Susanne, du verzeihst mir bitte, dass ich dich heute nicht mitgenommen habe. Abgesehen davon, dass der Grüne See wegen des Eises nicht grün war und keine Sonne schien, fing es auch an zu regnen. Und weit und breit keine herrlichen Eiskristalle, wie wir sie vor allen bei unserem gemeinsamen „Eistest“ am Freitag noch vorgefunden hatten.

An dieser Stelle nun also die Auflösung meiner letzten Rätsel

http://www.mz-buergerreporter.de/sandersdorf-brehn...
Zuerst sollte es Susanne verraten:
http://www.mz-buergerreporter.de/raguhn-jessnitz/n...

Natürlich ist es kein Mondkrater, aber auch kein Schlagloch, kein Lagerfeuer, kein Vulkan und auch nichts Pflanzliches

. Nein bei den Fotos handelt es sich durchweg um kleine Eisgebilde auf unserer besuchten Tagebaurestlöcher an der Goitzsche und dem Blauen See bei Burgkemnitz.
Nachfolgend noch ein paar meiner Fotos von der ersten Etappe dieser traumhaften Winterwanderung mit Susanne an der Goitzsche.
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4 Kommentare
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 31.01.2017 | 10:05   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 31.01.2017 | 11:07   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 31.01.2017 | 11:24   Melden
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 02.02.2017 | 13:18   Melden
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