Tour de France -ein Erlebnis

6 Querfurter auf dem Col de Pre
Beaufort (Frankreich): Frankreich | Die Tour de France wird in mehr als 196 Länder per TV übertragen und zieht Millionen von Besuchern an.Unmittelbar dabei zusein und sich dabei sportlich zu betätigen ist aber besser.
Das sagten sich auch 6 Querfurter Rennradfahrer,die sich ansonsten auf den Strassen rund um Querfurt und Eisleben austoben.
Ziel waren in diesem Jahr die französischen Hochalpen,wo auch 3 Etappen der Tour stattfanden.Die eigene Tour wurde so geplant,dass wichtige Anstiege des Rennens selbst gefahren werden konnten und verschiedene Etappen live an der Strecke zu erleben waren.Das eigene Erleben beim Bezwingen der Tourberge stand dabei im Vordergrund.Zentraler Ausgangsort für die Ausfahrten war wieder einmal Beaufort Areches,nur 30 km von Albertville,dem Hauptort der Olympischen Spiele 1992 entfernt.
Die Lage dieses Wintersportortest ergab die Möglichkeit,jeden Tag am Ende der Ausfahrt den Schlussanstieg von 5,6 km bei einer durchschnittlichen Steigung von 7,6 % zu absolvieren.Da konnte der Kyffhäuser schnell in Vergessenheit geraten.Zur Eingewöhnung wurde der Col de Saisies und der Col de Bisanne bezwungen,wo sich bereits einige Fans besondere Standplätze für den Empfang der Tourprofis gesichert hatten.
Mit durchschnittlich 8,2 %  Steigung bei einer Länge von 12,5 km am Col de Bisanne war das schon die erste Herausforderung.
Mit dem Col de Pre hatten die Organisatoren die Tour interessanter machen wollen,was auch gelungen war,denn dieser Anstieg wurde zu einem Scharfrichter der Etappe nach La Rosiere.
Bei Mittagstemperaturen von 39 Grad C befuhren wir diesen Berg mit anderen Enthusiasten vor und hinter uns und sicherten uns einen Platz am Gipfel,der gute Möglichkeiten für die Beobachtung des Rennens bot.
Hier konnten wir dann die Härte des Rennens hautnah erleben.Unsere Sprinthoffnung Marcel Kittel kämpfte um die Einhaltung der Karenzzeit,was ihm leider nicht gelang.Auch der 32-fache Etappensieger aus vergangenen Tagen,Marc Cavendish,wurde Opfer dieses schweren Berges und passierte uns unmittelbar vor dem Schlusswagen(Voiture de Balai).Das war auch für ihn das Ende der Tour.
Natürlich durften die Serpentinen von Alpe de Huez nicht fehlen.Auf einem anspruchsvollen Nebenanstieg erreichten wir über die Bergstation Villard Reculas noch vor den Fahrern das Dorf Huez,wo mehr als 100000 Zuschauer die Strecke säumten.An der fünftletzten Kurve vor dem Ziel konnten wir den entscheidenden Antritt des Gerret Thomas beobachten,der dann auch die Etappe für sich entschieden hatte.
An einem weiteren Tag standen der Col de Croix de Fer und die Lacets de Montvernier auf dem Prgramm,beide nennenswerte Anstiege der Tour de France.Die Lacets de Montvernier("Schnürsenkel von Montvernier")sollen zu den schönsten Serpentinenstrassen von Frankreich gehören(s.Bild)
Alle haben die rasenden Abfahrten gut  überstanden und bereits auf der Heimfahrt waren die Gedanken frei für die Planungen zum nächsten Jahr.
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