Burg Anhalt? - Seweckenwarte - Gersdorfer Burg - Bicklingswarte

Blick von den Seweckenbergen auf QLB mit Stiftskirche St. Servatius und Münzenberg mit neuer Sternwarte
Quedlinburg: Wandertreff Parkplatz Itschensteg (Stresemannstraße) | Aufgrund vereister Wanderwege im Harz, wurde die geplante Wanderung des Harzklubs Quedlinburg zur Wiege Sachsen - Anhalts, der Burgruine Anhalt, vom Wanderführer nach Quedlinburg verlegt. Unsere neuen Wanderziele waren die östlich bzw. südöstlich von Quedlinburg gelegene Seweckenwarte und die Bicklingswarte

Warten rund um Quedlinburg

Die beiden Warten gehören zu den 4 als Aussichtstürmen ausgebauten Warten rund um Quedlinburg. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert wurden insgesamt 11 Warten rund um Quedlinburg errichtet. Durch Licht- bzw. Feuerzeichen wurden bei Gefahr, etwa durch heranziehende Heere oder Räuberbanden, Signale von den Warten zum Türmer auf dem Marktkirchturm gesendet. Dieser alarmierte dann die Bürgerwehr. Der Wartenverein e. V. Quedlinburg kümmert sich liebevoll um den Erhalt der noch vorhandenen 6 Warten rund um Quedlinburg.

das Johannisstift aus dem 13. Jahrhundert

Unsere Wanderung begann am Wandertreff am Itschensteg in der Stresemannstraße. Auf diese Straße kamen wir an der Johanniskirche, der Johanniskapelle und dem Johannishain, dem ehemaligen Friedhof des Johannisstiftes, vorbei. Hier befindet sich im Johannishain mit dem Johannisturm der älteste Bismarckturm in Sachsen - Anhalt. Er wurde am 1. April 1895 eingeweiht. Das Johannisstift, sowie die dazugehörige Johanniskapelle, stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die Johanniskirche dagegen wurde, als Anstaltskirche, erst im Jahre 1906 errichtet. In den Jahren 2002 bis 2014 wurde die Johanniskapelle aufwendig renoviert.

Seweckenwarte, Gersdorfer Burg und die Bicklingswarte

Weiter ging es auf der Johannishöfer Trift in südöstlicher Richtung. Nach der Unterquerung der neu gebauten L 66 ging es auf den, zum Teil aufgeweichten, Feld- bzw. Wanderwegen hinauf zu den Seweckenbergen. Von der gleichnamigen Warte hatten wir, bei herrlichem Winterwetter, eine schöne Aussicht auf Quedlinburg, dem Vorharz und den Harzbergen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es hinunter zu der Gersdorfer Burg. Da die Burg, die landwirtschaftlich genutzt wird, sich in Privatbesitz befindet, war eine Besichtigung nicht möglich. Über ausgeschilderte Wanderwege (Feldwege) gelangten wir zur Bicklingswarte. Jetzt war es an der Zeit unsere Mittagspause einzulegen. Nach Einnahme unserer Rucksackverpflegung ging es weiter in Richtung Quedlinburg. Den dort fließenden Bicklingsbach überquerten wir, um zu den dort befindlichen wüsten Ort Bicklingen zu gelangen. Über einen Hohlweg, der ein Teil des Landgrabensystems aus dem Mittelalter ist, gelangten wir zu einer Wegkreuzung. Hier nahmen wir den nördlichen Weg, der uns direkt nach Quedlinburg führte. Nach etwas über 15 km erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt, den Wandertreff am Itschensteg. Mein Dank geht an unseren Wanderführer Manfred Böhm, der es kurzfristig schaffte, eine ansprechende alternative Wanderung, zu improvisieren.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Zeitung | Erschienen am 16.02.2017
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1 Kommentar
20.115
Peter Pannicke aus Wittenberg | 09.02.2017 | 02:25   Melden
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