Artenschutz fängt vor der eigenen Haustür an, wenn es auch etwas schmutzig wird

Ich habe heute einen Artikel in der MZ gelesen, wo es darum geht. "Wie verschmutz Einkaufswagen dank Schimmel und Vogelkot doch sind bzw waren." Dazu fällt mir aber als 1. eben nicht der Unmut des Mannes ein, sonder die Folgen, die es evtl. haben könnte für die Spatzen und andere Kulturfolger, die eben auf den Menschen "angewiesen" sind. Wo der Mensch ist, lebt seit X Jahren eben auch z.B. der Haussperling, Rotschwanz, Mehl-Rauchschwalbe, Mauersegler und Fledermäuse. Sie sind auf unsere Häuser und die natürlichen Nischen und Hohlräume unter den Dächern und in Mauern angewiesen um Ihre Nester zu bauen. Doch durch moderner Sanierung und Wärmedämmung finden sie immer weniger solcher Nistmöglichkeiten und stehen wie so viele auf der Roten Liste oder kurz davor. Das Artensterben schreitet immer schneller voran und alle schauen weg ohne über die Folgen nachzudenken. Auch unter dem Dach des Netto-Jeßnitz wurde laut MZ-Artikel  wenigstens 1 Nest gefunden, welche gesetzlich geschützt sind, es dürfen nicht einfach Nester von Gebäudebrüter entfernt werden und wenn nur mir Ausnahmegenehmigung und meist mit Auflagen für Ersatz- Nisthilfen. Leider wir dieses meist nicht genügend geprüft und eingehalten. Ich kenne viele Geschäfte, die einfach alles verschlossen haben und auch teilweise Tiere eingeschlossen wurden. Auch viele Wohnviertel werden saniert und die Nistmöglichkeiten gehen für immer verloren und somit auch neue Generationen dieser Vögel. Dabei ist es so einfach beides miteinander zu verbinden. Es gibt mittlerweile tolle Möglichkeiten von vorgefertigten Nisthilfen direkt für die Fassade oder den Dachbereich wie zum Beispeil auf der Seite des Bund NRW ( https://www.bund-nrw.de/themen/alle-tiere-pflanzen... ) Gestern war Welt- Spatzentag und ich finde wir sollten mehr auf unsere Natur vor der Haustür achten und mal etwas mehr Platz für sie lassen. Es liegt in Deiner Hand.
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2 Kommentare
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Katja Mittag aus Raguhn-Jeßnitz | 23.03.2018 | 16:50   Melden
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Katja Mittag aus Raguhn-Jeßnitz | 25.04.2018 | 22:30   Melden
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