Zerstörung eines seltenen Auwaldes

Zwar sind die Sägen verstummt und das Vogelgezwitscher streift durch den Wald, doch die Spuren der Forstarbeiter und die vielen Baumstümpfe zeigen noch das immer stärkere Eingreifen in die Natur der Salegaster Forstes zwischen Jeßnitz und Greppin. Gräser und Sträucher wachsen und die Bäume bekommen langsam ihre Krone und bedecken die Wege mit ihrem Laubdach. Nun hat die Schon & Brutzeit begonnen, Vögel brüten in Baumhöhlen und bauen ihre Nester, in denen sie ihre Kleinen aufziehen. Rehe, Füchse und andere Tiere des Waldes bekommen ihre Jungen. Jetzt ist Ruhe und Vorsicht geboten. Man sollte die Wege nicht verlassen und Hunde sind auch und gerade im Wald an der Leine zuführen. Doch was nützen all diese Bestimmungen wenn sich nicht einmal die Forstarbeiter daran halten? Da fahren schon am frühen Morgen schwere LKW mitten in den Wald, um die geschlagenen Bäume der Wintermonate abzutransportieren. Und die "Naturschutzbehörde" winkt sie auch noch durch. Wo soll das noch hinführen, wenn es nur noch um die Wirtschaft und das Geld geht. Ich sehe schwarz für die Zukunft des Salegaster Forstes und der Natur, wenn nicht langsam etwas mehr Widerstand geleistet wird. Auch das ist Waldsterben, wenn der Baum nur noch eine Nummer ist,die einen bestimmen Wert hat. Es liegt in Deiner Hand!
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2 Kommentare
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Michael Hesselbarth aus Bitterfeld-Wolfen | 26.04.2017 | 22:02   Melden
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Katja Mittag aus Raguhn-Jeßnitz | 01.05.2017 | 18:54   Melden
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