Zwischen Leben und Tod

Dass es Tauben in der Stadt nicht leicht haben, sieht jeder, der genauer hinsieht. Ein Leben im ständigen Stress. Fliegen sie Tag ein, Tag aus auf die Plätze nieder, in der Hoffnung auf 1-2 Krümelchen Brot, oder ein Stück Pommes, Kaugummi , Zigarettenstummel und auch vor Erbrochenem machen sie dank ihrem Hunger nicht halt . Eben all das was wir auf die Straße werfen. Alles andere als gesund für die Körnerfresser, die sie eigentlich sind. Noch schwerer wird die Suche nach Wasser, letzte Chance auf etwas frisches Nass bieten meist Brunnen, in denen das Wasser aber oft mit Chemikalien behandelt ist, damit sich keine unansehnlichen Algen bilden. Das heißt, wieder Gift für den Körper der Taube. Zwischen der Suche nach Nahrung werden sie immer wieder von großen und kleinen "unwissenden" Leuten verscheut. Aber das ist noch nicht alles, es ist so gut wie unmöglich sichere Nester für ihren Nachwuchs zubauen, da es mittlerweile wie es scheint mehr Taubenspikes als Steine an den Häusern gibt. Doch bei der verzweifelten Suche nach geeigneten Plätzen bauen sie immer wieder auf diesen Spikes ihre Nester und verletzen sich oder ihre Kücken oft tödlich dabei. Da sie am Boden nach Futter suchen werden sie immer wieder Opfer schwerer Verschnürungen an den Füßen, die oft das schmerzvolle Absterben von einzelnen Zehen oder gar ganzen Füßen zur Folge hat. Wenn sie nicht das Glück haben von einem Menschen gerettet zu werden, der mehr als "die Ratten der Lüfte" in diesen liebenswerten Wesen sieht. In diesem Sinne , es liegt in deiner Hand.
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2 Kommentare
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Peter Pannicke aus Wittenberg | 03.01.2017 | 19:48   Melden
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Katja Mittag aus Raguhn-Jeßnitz | 04.01.2017 | 09:02   Melden
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