Im Februar auf Meerforelle

Die Saison geht los und die passende Ausrüstung auf Meerforelle darf nicht fehlen. (Foto: paulbr75 | pixabay.com)
Einmal eine Meerforelle zu angeln, ist der Wunsch vieler Angler. Der Fisch, den man auch unter Anglern den „Fisch der 1000 Würfe“ nennt, ist oftmals eine besondere Herausforderung, auch für erfahrene Angler. Doch genau dies macht den Reiz des Angelns auf Meerforelle aus, dass dieser Fisch so kampfstark ist und man als Angler herausgefordert wird.



Meeresangeln an der Ostsee mit Aussicht auf Meerforelle

Wathose anziehen und rein in die Ostsee. So haben schon die erfolgreichsten Angeltouren angefangen, die mit einem Fang einer prachtvollen Meerforelle geendet haben. Anfänger neigen jedoch dazu, schnell aufzugeben, wenn sich nicht schnell ein Fang einstellt. Dabei kann sich Geduld hier sehr auszahlen, wenn man dann doch einen starken Silberbarren an den Haken bekommt.

Was sollte man beim Angeln auf Meerforelle beachten?

Ein Rezept, das mit Sicherheit einen Fang garantiert, gibt es natürlich auch bei der Meerforelle nicht. Dennoch kann man als Angler einige Tipps und Hinweise beachten, um seine Chancen zu erhöhen, eine temperamentvolle Meerforelle an das Band zu bekommen.

• Der März ist der beste Monat, um mit der Spinnrute auf Meerforelle-Fang zu gehen. Denn die eisige Februar-Kälte zieht sich langsam aus dem Wasser zurück, was die Meerforelle bedeutend aktiver werden lässt. Sie wird geradezu versessen darauf, sich Futter zu schnappen. Für Angler sind dies natürlich ideale Voraussetzungen, einen Fang machen zu können.
• Beachten sollte man auch, wo am Strand man sich zum Meeresangeln niederlässt, um Meerforellen angeln zu können. Sandige Bereiche sind meist wenig erfolgsversprechend. Weitaus besser ist der Leopardengrund, der üblicherweise als Revier für Meerforellen dient. Leopardengrund zeichnet sich durch seine abwechslungsreiche Gestaltung aus, Sand, Steine und Muscheln sind hier vorhanden. Auch Algen zeichnen ein gutes Angelrevier aus, denn zwischen den Algen ist zahlreich Futter zu finden, wodurch Meerforellen von diesen Stellen angelockt werden.
• Angler, die es sich zum Ziel gesetzt haben eine Meerforelle zu angeln, sollten auch vor Wind nicht zurückschrecken. Gut angezogen dürfte dies auch kein Problem sein. Denn durch Wind wird die Nahrung freigespült, was die Chancen auf Meerforelle noch erhöht.
• Natürlich sollte man der Meerforelle auch das richtige zu bieten haben. Es sollten Köder gewählt werden, die kleinen Fische nachahmen. Hier hat man üblicherweise sehr gute Chancen. Andernfalls kann es sich auch lohnen, den Blinker einmal gegen eine Fliege auszutauschen.

Um von vorneherein bestens ausgestattet zu sein für das Meeresangeln, sollte die entsprechende Ausrüstung bei einem Fachhandel für Angelsport erworben werden. Eine passend große Auswahl für Meeresangler lässt sich online finden.

Angeln auf Meerforelle bei geführten Touren lernen

Wer sich nicht gleich allein auf Jagd nach dem Silberrücken der Ostsee begeben will, der kann sich einer geführten Tour zum Meerforelle angeln anschließen. Ein erfahrener Guide wird Anfängern während der mehrere Stunden andauernden Tour alles Wichtige zum Thema Meerforelle näherbringen und auch Tipps zum Meeresangeln allgemein geben, von der Auswahl der richtigen Stellen zum Angeln bis zum genauen Deuten der Strömungsverhältnisse. Die Teilnehmerzahl sollte dabei möglichst überschaubar gehalten werden, damit ein besserer Austausch untereinander möglich ist. Einige Tour-Guides bieten auch Einzeltouren für nur einen Teilnehmer allein an. Oftmals entbrennt nach solch einer professionell geführten Tour die Leidenschaft für das Meeresangeln bzw. die Meerforelle erst so richtig. Gut ist es dann, wenn man bereits zumindest die Basisausrüstung besitzt, um das nächste Mal auch allein losziehen zu können. Bei einer geführten Tour kann es sein, dass das komplette Rüstzeug gestellt wird, was für absolute Anfänger sehr sinnvoll sein kann. Auch erfahrene Angler können bei solch einer geführten Angeltour oftmals noch einiges dazu lernen. Tourguides sind meist Angler, die ihr Gewässer wie ihre eigene Westentasche kennen, da kann bei den Erklärungen immer auch etwas Neues und interessantes dabei sein.
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2 Kommentare
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 06.02.2017 | 17:33   Melden
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Peter Pannicke aus Wittenberg | 07.02.2017 | 10:10   Melden
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