Fast 1.000 Jahre alt und so fit wie lange nicht…

Südseite mit Turm nach der Sanierung
Sandersdorf-Brehna: Stadt- und Klosterkirche | Die Stadt- u. Klosterkirche “St. Jacobus Major & St. Clemens” Brehna ist das älteste Gebäude im Altkreis Bitterfeld. In ihrer wechselvollen Geschichte hat sie schon viel gesehen. Sie wurde um die 1. Jahrtausendwende im Verlaufe der Christianisierung des Ostens mit einem mächtigen Turm und anschließenden Kirchenschiff errichtet. Hedwig von Brehna baute daran 1201 die Klosterkirche an, die zu dem von ihr gestifteten Nonnenkloster gehörte. Danach wird sie bis heute mit allerlei An- und Umbauten von den evangelischen Christen als Gemeindekirche genutzt. Seit dem Jahr 2000 wurde sie einer spürbaren Erhaltungskur unterzogen.
Großes Engagement der Kirchengemeindemitglieder in Verbindung mit der tatkräftigen Unterstützung der Mitglieder des Fördervereins ”Stadt- u. Klosterkirche Brehna e. V.” führte dazu, dass die Doppelkirche nicht nur erhalten werden konnte, sondern mit jedem Sanierungsschritt an Schönheit gewonnen hat; beginnend mit der Sanierung der riesigen Dächer in 3 Abschnitten, über die Erneuerung des Innen - u. Außenputzes, der maroden Deckenverkleidung, der Kanzel, des Taufsteins, des Altars bis zur Orgelsanierung.
Finanzielle Förderung für diese Mammutaufgabe erhielten wir aus ALF- u. LEADER-mitteln, vom Land Sachsen-Anhalt, von der Landeskirche, vom Kirchenkreis, vom Landkreis, von der Ortsgemeinde, von Toto-Lotto, vom Förderverein, der Kirchengemeinde und vielen weiteren Spendern.
Viele identifizieren sich mit diesem Gebäude. Deshalb war es der Förderverein, der es auch nicht konfessionell gebundenen Bürgern ermöglichte, dass durch z.B.: Konzerte der Chorgemeinschaft Brehna (20), Chorgemeinschaft Pohritzsch (16), Chor der Neuapostolischen Kirche (13),Salttown Voices (2); ZDF-Chor (1), Orgelkonzerte (8), davon 2 mit Prof. Eisenberg; Bilderausstellungen (15), Videoabende (10), “Verkauf” von Dachziegeln (5), Trödelmärkte (4) u.v.a.m. stolz an der Instandsetzung mit zuwirken.
Wir bedanken uns bei allen, die es ermöglichten, das unsere alterwürdige Kirche in so kurzer Zeit zu so einem Juwel werden konnte. Sie ist offen, jeder kann auch innen sehen, wie aus der “grauen Maus” eine “strahlende Schönheit” geworden ist.
Im Auftrag des Fördervereins A. Schlesinger
0
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.