Schlosspark Steinhöfel - ein englischer Park zum Träumen und Verweilen

Einer der beiden Sphinxe am Eingang zu Schloss und Park Steinhöfel.
 
Schloss Steinhöfel, Ostseite
Steinhöfel: Schlosspark Steinhöfel | Von den von uns besuchten Parks unserer „Märkischen Schlössertour“ hat uns dieser Park am besten gefallen.

Einfachhalber zitiere ich ein paar Quellen.

Der Schlosspark Steinhöfel gilt als die erste Landschaftsgartenanlage im englischen Stil in der gesamten Mark Brandenburg.
Das Schloss Steinhöfel (Baujahr: 1730), zu dessen Ensemble der Garten gehört, zählt zu den schönsten spätklassizistischen Adelssitzen in der Region. Seine heutige Gestalt verdankt es der Familie von Massow, die es im späten 18. Jahrhundert mehrfach erweitern ließ.Valentin von Massow selbst gehörte der Preußischen Akademie der Künste an und wurde später Intendant der Königlichen Schlösser und Gärten.
Der berühmte Architekt David Gilly baute das Schloss im Auftrag von Valentin von Massow vollständig um. Die bis dahin dem Schloss gegenüberliegenden Wirtschaftsgebäude wurden abgerissen und durch einen langgestreckten, mit Bäumen und einer Wiese umgebenden Teich ersetzt. Am Ende überspannt eine kleine Brücke das künstliche Gewässer als Mittelpunkt der neu entstandenen Parkanlage. Für diese Zeit war es sehr ungewöhnlich, dass sich das Schloss nicht in der üblichen axial zentralen Lage zum Gartenensemble befand, sondern seitlich davon gelegen ist.
Um das Jahr 2000 aufwendig restauriert, wird das Ensemble heute als denkmalgeschütztes Hotel genutzt.

Der weitläufige Park bietet immer wieder schöne Ausblicke auf Wiesen, alte Bäume und den Teich. Am Eingang thronen zwei Sphinxen auf Portalen und scheinen jeden einzelnen Besucher zu begrüßen. In der Gartenlandschaft befinden sich neben dem Schloss auch noch andere Bauwerke, die harmonisch in die landschaftliche Idylle eingefügt wurden. Das kulturhistorisch prägnanteste Gebäude stellt hier die Bibliothek dar, die in ihrer Form an einen alten Tempel angelehnt ist

Quelle: Schloss und Park Steinhöfel

Besonders reizend ist im Herbst die Entdeckung, dass selbst die Baumgruppen in ihrer Laubfärbung aufeinander abgestimmt sind. Bereits am Eingang begrüßen den Besucher zwei Sphinxe. Geschaffen wurden sie 1792 als Sandsteinkopien nach den Originalen von Conrad Boy auf der ehemaligen Herkulesbrücke in Berlin.

Mitten im Park finden sich Tempelchen, Urnenstätten und kleine Hütten – charakteristisch für die Romantik.

Als Schöpfer dieses wohl frühesten Landschaftspark im englischen Stil in der Mark Brandenburg wird Johann August Eyserbeck vermutet, Sohn des Wörlitzer Gartenarchitekten Eyserbeck und späterer preußischer Hofgärtner unter Friedrich Wilhelm II“.
Quelle: Schloss und Park Steinhöfel entdecken

Neben seinen vielen Brückchen sind mir im Park die vielen Bänke aufgefallen; oft an lauschigen Plätzchen oder unter monumentalen Stieleichen. Ich lasse in die Bildergalerie auch ein paar Aufnahmen früherer herbstlicher Aufnahmen einfließen.
Liebend gern hätte ich alle inmonumentaltrees erwähnte Bäume aufgesucht, doch meine Frau war meist meilenweit voraus Genau umgedreht bei der sich anschließenden Besichtigung einer Kunstausstellung „Kleidoskop“ in der Galerie des „Alten Amtshaus Steinhöfel“ – da musste ich auf sie warten, weil sie auch alle Texte lesen wollte.

Schon rund um das Gebäude standen viele neckische Schnitzereien.
Vielleicht stammt der Kautz aus meinem Rätselfoto vom gleichen Künstler…

Wollen wir nun bei den beiden Sphinxen startend im Uhrzeigersinn etwas durch den Schlosspark flanieren.
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 24.05.2018 | 23:01   Melden
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