NaturErlebnisZentrum MÜRITZEUM Waren (Müritz)

Maränenbecken im NaturErlebnisZentrum MÜRITZEUM Waren (Müritz)
Waren (Müritz): MÜRITZEUM | Während unserer Fahrt Richtung Ivenacker Eichen lenkte mich meine Frau mehrmals ab mit Bemerkungen
„Ich habe mal gelesen oder gehört, dass es in Waren ein Müritzeum gibt, das würde mich interessieren.
"Ja warum hat sie das nicht schon zu Hause bei meinen Reiseplanungen erwähnt…?"
Da Waren (Müritz) von dem Wisentreservat Damerow nur einen Katzensprung entfernt liegt, entschloss ich mich zu diesen kleinen Umweg, auch auf die Gefahr hin, das zum Montag das Müritzeum geschlossen hat. Doch wir hatten Glück – es hat täglich von 10 - 18 Uhr geöffnet.
Es wird auch nicht zu Unrecht genannt

Haus der 1000 Seen

„Das am Herrensee am Rand der Warener Altstadt gelegene Müritzeum ist eine faszinierende Kombination aus naturhistorischem Museum und Naturerlebniszentrum. Der architektonisch imposante Bau wurde 2007 eingeweiht.
Die Geschichte der Einrichtung beginnt aber bereits 1866, als das Maltzan'sche Naturhistorische Museum für Mecklenburg als erstes öffentliches naturkundliches Museum im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin gegründet wurde.
Das historische Museumsgebäude bietet auf über 2.300 qm vielfältigste Naturinformationen und -erlebnisse. Im neuen Haus am Herrensee ist das riesige Süßwasseraquarium mit über 25 Becken die Attraktion. In diesen Becken befinden sich ca. 40 Fischarten, Krebse und andere Wasserbewohner.“
Quelle:
NaturErlebnisZentrum Müritzeum Waren (Müritz)

Und es ist für Naturliebhaber tatsächlich ein Erlebnis der Superlative
Uns beeindruckte ganz besonders das über zwei Etagen reichende Maränenbecken mit 100.000 Litern Fassungsvermögen mit der größten je in Europa gefertigte Scheibe.
Aber auch die einzelnen Aquarien gefielen mir, die anschaulich zeigten und erläuterten an welchen Abschnitten der Elbe von der Quelle bis zur Mündung welche Fische vorkommen.
In einem großen Becken ist der Übergang unter und über der Wasseroberfläche zum Herrensee zu sehen. Damit die Fischotter aus dem See den Fischen nicht zu Leibe rücken, ist das Becken mit einem Elektrozaun gesichert.
Wir hätten mühelos einen ganzen Tag im Müritzeum und dem Außengelände zubringen können.
Wie es der Zufall wollte, war im Erdgeschoß eine originale Nachbildung eines Stammstückes meines Hauptzieles für diesen Tag aufgebaut – der 1.000-jährigen Ivenacker Eiche.
Wenn es uns wieder hierher verschlägt werden wir uns auch noch das Agroneum in Alt Schwerin vorköpfen, doch das ist in den Wintermonaten geschlossen.
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Roland Worch aus Aschersleben | 21.11.2017 | 12:27   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 21.11.2017 | 14:11   Melden
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 21.11.2017 | 14:45   Melden
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Karin Franz aus Dessau-Roßlau | 27.11.2017 | 15:46   Melden
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