KLOSTER WENDHUSEN ein Kurzbesuch

Thale: Kloster Wendhusen | Um 825 wurde das Kloster im damaligen Dorf "Winithohus" als Kanonissenstift für adlige Damen gegründet,  Winithohus später. Wendhusen gehört heute zur Stadt Thale. Der vom Bodetal kommende Mythenweg endet an der Klosterpforte.  Die zu dem Kloster gehörende Stiftskirche und die Klausurgebäude wurden um 840 errichtet. Die Tochter des ostsächsischen Grafen Hessi, Gisela, gilt als Gründerin des Klosters. Das Stift nahm nach 1160 die Augustinerregeln an. Sie verlangen unter anderem, den Verzicht auf persönlichen Besitz, auf Enthaltsamkeit und das regelmäßiges Beten. Im Bauernkrieg wurde das Kloster im Jahre 1525 geplündert, zerstört und niedergebrannt. Um 1540 erfolgte die Säkularisierung. Das Kloster kam nun in den Besitz der Grafen vom Regenstein. Diese verlehnten das Klostergut an adligen Familien. Heute ist das Klostergut und das benachbarte Rittergut in öffentlicher Hand. Nach erfolgter Restaurierung und Renovierung des Klostergutes wird das Kloster seit Februar 2007  von der Nordharzer Altertumsgesellschaft e.V. verwaltet. Die St. Andreaskirche, die sich an das Klostergut anschließt, war im Mittelalter auch die Kirche der zum Stiftsbetrieb gehörenden Kleriker(Diakone, Priester). Sie war und ist aber noch heute eine Gemeindekirche. Das Kloster Wendhusen ist auch Start und Ziel des Harzer Klosterwanderweges. Aus Zeitgründen musste ich leider auf eine Besichtigung des Klostermuseums mit dem erhaltenem Teil der Stiftskirche und dem später errichteten Wohnturm verzichten.
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