ALTERNATIV - WANDERUNG Ramberg - Roter Steiger - Viktorsklippe - Kaltes Tal

hier am Friedrichsbrunnen begann die Wanderung - als Kontrast für die derzeitige Witterung habe ich das Bild beigefügt
Thale: bad Suderode | Der  Harzklub Quedlinburg hatte eine Wanderung in den Oberharz geplant. Durch die plötzliche, schwere Erkrankung unseres Wanderleiters Manfred Böhm musste diese Wanderung ausfallen. Als Alternative bot sich die Wanderung des Harzklub Zweigverein Bad Suderode an.

Die Alternativ - Wanderung

 



Mit dem Bus  fuhren wir vom Kurzentrum Bad Suderode die L 239 hinauf zum Luftkurort Friedrichsbrunn. Nach der Begrüßung durch den Wanderleiter Guido Liesecke begann am Friedrichsbrunnen die ungewöhnliche Wanderung. Ungewöhnlich deshalb, weil sich diesmal im Gegensatz zu allen bisherigen Wanderungen an den ich teilgenommen hatte, junge Familien mit ihren Kindern zu der Wanderung eingefunden hatten. Ich finde es sehr gut, wenn Eltern mit ihren Kinder ihre nähere Heimat, mitsamt der vorhandenen Flora und Fauna,  gemeinsam auf solchen Wanderungen kennen lernen. Auf dem Grenzparallelweg  wanderten wir hinunter, bis wir auf den  Butterweg trafen. Der Grenzparallelweg grenzt östlich an das bekannte ca 81 ha Naturschutzgebiet (FFH - Gebiet) mit dem Namen " Spaltenmoor östlich von Friedrichsbrunn" an. Über dem Butterweg haben früher die Marktfrauen ihre Produkte in der Kiepe bis nach Quedlinburg zum Markttag gebracht. Eine kaum noch vorstellbare Strapaze ! Vom Butterweg ging es über die Chaussee zum Roten Steiger. Bevor die L 239 Anfang des 20. Jahrhundert gebaut wurde, war der Rote Steiger die historische Heerstraße, die Suderode mit Friedrichsbrunn verband. An der Schutzhütte an Bormanns Wiese legten wir eine Pause ein. Anschließend wanderten wir weiter auf dem Roten Steiger bis zur Münschs Wiese. Hier verließen wir den Roten Steiger um auf einen schönen Waldweg  zur Viktorsklippe zu gelangen. Nach dem Abstecher zur Viktorsklippe  wanderten wir auf schmalen Pfaden, eingesäumt von Heidelbeerbüschen zu den preußischen  Saalsteinen weiter. Auf der anderen Seite des Tals - dem Kalten Tal - befinden sich die anhaltinischen Saalsteine. Bis ins 20. Jahrhundert bestand hier am Kaltem Tal  eine Grenze zwischen den Fürstentum Anhalt und dem Königreich Preußen. . Von den preußischen Saalsteinen ging es durch den Hasselbachgrund hinunter ins Kalte Tal. Hier mussten wir die L 239 wiederum überqueren, um an dem, im Spaltenmoor  entspringenden Qarmbachlauf, zu gelangen. Aus einem kleinem Teich, durch den der Quarmbach fließt, wird ein oberschlächtiges Wasserrad angetrieben. Durch Sponsoren war es im Jahte 2014 möglich, dieses Wasserrad wieder herzustellen. Vorbei an der Lessingshöhle, einem alten Stollen, ging es weiter hinunter bis zur Gaststätte Felsenkeller. Hier endete die schöne und leider doch noch ungewöhnliche Wanderung. Es wäre schön,. wenn Jung und Alt künftig gemeinsam solche Wanderungen unternehmen könnten. Denn leider sind. wir älteren Wanderer bei den Wanderungen der verschiedenen Harzklubs Zweigvereine fast immer unter uns. Für die unvergesslichen Wanderung  möchte ich mich bei dem Wanderleiter Guido Liesecke bedanken.
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