vom Quedlinburger Schiffbleek über die Altenburg zum Königsstein

Schloss Quedlinburg mit Stiftskirche
Thale: Königstein | Und wieder war es einmal soweit. Unter der bewährten Leitung des Vorsitzendes des Harzklub Zweigverein Quedlinburg, Olaf Eiding, fand eine weitere "Wanderung für Jedermann" statt. An der Ecke Schiffbleek/Brühlstraße begann die Wanderung.  Der ungewöhnliche Namen "Am Schiffbleek" deutet auf den Platz oder auch die Bucht einer Schiffsmühle hin. An dem, über 100 Jahre alten, Wasserwerk an der Brühlstraße gab es durch den Wanderleiter Informationen über, die noch in Betrieb befindlichen, Wasserversorgungsanlagen der Stadt Quedlinburg. Zur Speicherung des Wassers und zur Druckregulierung bzw. Verstärkung wurden auf der Altenburg - dem Stadtwald - nach 1989 zwei Hochbehälter errichtet. Auf dem Weg zu diesen Hochbehältern kamen wir auch an den Höhlen am Fuße der Altenburg vorbei. Eine Höhle diente zur Lagerung des Quedlinburger und des Halberstädter  Domschatzes während des 2. Weltkrieges. Die anderen Höhlenanlagen wurden für die Produktion von kriegswichtigen Geräten geschaffen. Über die Altenburg gelangten wir auf ausgeschilderten Wanderwegen bis zu dem Ort Weddersleben. Von hier aus konnten wir schon den Königsstein erblicken. Der Königsstein ist ein Teil der Teufelsmauer. Die Teufelsmauer ist eine durch Silifizierung mit Kieselsäure verhärtete Sandsteinformation. Der östliche Teil der Teufelsmauer beginnt mit den Gegensteinen bei  Ballenstedt. Mit dem Großvater bei Blankenburg endet die Teufelsmauer im Nordwesten. Im  August 2009 konnte der neu geschaffene Teufelsmauerstieg mit einer Gesamtlänge von 35 km eröffnet werden. Über diesen schönen, naturbelassenen Weg, entlang den Felsformationen der Teufelsmauer,  kamen wir hinunter zur Bode. Über eine neue Fußgängerbrücke über die Bode gelangten wir nach Neinstedt. Für Bahnreisenden verkürzt sich der Weg zum Königsstein durch die neue Brücke beträchtlich. An der Haltestelle der Bahn  teilte sich unsere Wandergruppe, da ein Teil mit der Bahn nach Quedlinburg fahren wollte. Der andere Teil unserer Gruppe wanderte, immer an der Bode entlang, zurück  nach Quedlinburg. Für die vielen Informationen und Erläuterungen, auf dieser Wanderung, möchte ich mich bei dem Wanderleiter Olaf Eiding bedanken.
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